Neue Arbeitsgruppe soll sich für Straßen und Gehwege einsetzen

Beinbruch in Bebel-Straße

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Die Wege in Tangerhütte sollen unter die Lupe.

Tangerhütte. Eine Arbeitsgruppe für die Instandhaltung der Straßen in Tangerhütte soll es bald geben. Das hat der CDU-Stadtrat Marcus Graubner nun in der vergangenen Sitzung des Stadtparlamentes angekündigt.

„Wir regen an: die Schaffung einer Arbeitsgruppe, Erfassung des Zustandes der Straßen und Gehwege in der Einheitsgemeinde Tangerhütte“, sagt Graubner für die Christdemokraten. Dazu werde ausdrücklich eine Prioritätenliste zählen, in der aufgelistet wird, welche Straßen und Gehwege am dringendsten erneuert oder repariert werden müssten. Die Einheitsgemeinde habe eine Fürsorgepflicht, so Graubner, das gelte auch für die sichere Nutzung der öffentlichen Wege.

Die Arbeitsgruppe solle ähnlich wie der derzeitige „Ausschuss für alternativlose DIN-gerechte Sanierung aller Hochwasserdeiche im Einzugsgebiet der EG Stadt Tangerhütte“ agieren. So gehe es um den Einsatz und das Zusammentragen von Informationen über den Zustand der Wege, über Fördermöglichkeiten – und darum, Verantwortliche an ihre Pflicht zu erinnern. Die Idee zu der Gruppe sei in der CDU entstanden, weil man oft von Bürgern auf den Zustand der Straßen aufmerksam gemacht worden sei.

„Wenn man mich in die Stadt gehen ließe, käme ich gar nicht bis zur Bismarckstraße. Ich würde mir schon in der August-Bebel-Straße die Beine brechen“, sagt Graubner.

Konkret um die Gründung der Gruppe soll es nach der Sommerpause geben. Graubner freut sich über Anregungen dazu, wo nachgebessert werden müsse. Vor allem setzt er auf die Ortskenntnis der Ortsbürgermeister.

Von Kai Hasse

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