Nach dem offiziellen Spatenstich bei Cröchern sind jetzt die Bagger am Werke

A 14-Verlängerung: Es wird gebaut

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Baumaschinen bereiten das Fundament für die erste, 2,5 Millionen Euro teure Brücke über die künftige Autobahn vor.

Altmark. Die Spaten der Politiker sind verschwunden. Das Bauschild steht noch. Seit genau einem Monat wird unweit der B 189 an der Kreisstraße nach Cröchern offiziell am Abschnitt von Colbitz bis zur Abfahrt Tangerhütte (bei Dolle) der A 14-Nordverlängerung gearbeitet.

Die ersten Baumaschinen sind angerollt und haben schon deutliche Spuren in der Landschaft hinterlassen.

Knapp 70 Millionen Euro sind für das elf Kilometer lange Autobahnstück veranschlagt. Als erstes Bauwerk entsteht für 2,5 Millionen Euro eine Brücke, die die Kreisstraße über die künftige Autobahn führen wird. Es ist eine von vier Überführungen auf diesem Abschnitt. Zwei davon bleiben Fledermäusen und anderem Getier vorbehalten. Ende 2018 startet dann der Fahrbahnbau.

Parallel wird mit dem Folgeabschnitt Dolle–Lüderitz begonnen. Diese 12,5 Kilometer lange Strecke wird knapp 120 Millionen Euro kosten. Auch hier sind umfangreiche Maßnahmen für den Natur- und Artenschutz geplant. Bei Lüderitz entsteht zudem eine Lärmschutzwand. Voraussichtlich 2020 wird der Verkehr von Mose bis Lüderitz knapp 28 Kilometer auf der neuen Autobahn rollen.

Die Planungen für alle anderen, insgesamt 95 Kilometer langen Abschnitte in Sachsen-Anhalt laufen. Der Lückenschluss zwischen den bestehenden A 14-Anschlussstellen Dahlenwahrsleben und Schwerin umfasst insgesamt 155 Kilometer. Er soll 1,3 Milliarden Euro kosten. Fertig sind etwa 30 Kilometer in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie das 5,7 Kilometer lange Stück zwischen Wolmirstedt und Colbitz.

Von Christian Wohlt

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