Ines und Gunnar Weidemann verzaubern Eigenheim jährlich in weihnachtliches Postkartenmotiv

3585 Lämpchen für ein Lichtermeer

+
Das Bild, das sich dem Betrachter bietet, kommt einem Postkartenmotiv gleich. Das Haus der Familie Weidemann wird von insgesamt 3 585 Lämpchen erleuchtet, aber nur in den Farben Weiß, Gelb und Blau. Es soll nämlich nicht so kitschig wie an manchem amerikanischen Haus sein. Kostenpunkt: 80 Cent pro Tag.

Cobbel. Bunte Lichter in den Fenstern oder andere leuchtende Elemente gehören in der Vorweihnachtszeit für die meisten einfach dazu. Sie lassen das Heim noch gemütlicher wirken und bringen etwas mehr Licht in die dunkle Jahreszeit.

Wer aus Richtung Tangerhütte kommend das erste Mal in den Ortsteil Cobbel fährt, dem wird der Weg geleuchtet. Dort, am Ortseingang, steht das Haus der Familie Weidemann und erstrahlt in einem Lichterglanzmeer.

Dabei fing alles harmlos an. Seit Ende der 1990er Jahre, nach dem Hausbau, nimmt die Beleuchtung am Eigenheim und im Garten zu. „Im ersten Winter hat bei uns nur ein einsames Bäumchen im Garten geleuchtet“, erinnert sich Gunnar Weidemann. Ines Weidemann äußerte später den Wunsch, den Eingangsbereich zu beleuchten. So erweiterte sich das Schauspiel für die Nachbarn über die Konturen des Hauses, damals bestehend aus sechs Lichterketten mit jeweils 80 Lämpchen, die Fenster und den Eingangsbereich. Später wurden auch das Carport und die Bäume im Garten beleuchtet. „Wenn die Bäume wachsen, brauchen sie natürlich irgendwann mehr als eine Kette“, erzählt Gunnar Weidemann.

Der Eisregen an der Front des Hauses ließ den Romantikfaktor weiterhin ansteigen. „Es reichte immer noch nicht aus. Wir waren noch nicht zufrieden“, schmunzelt Indes Weidemann. Also besorgte sich das Ehepaar leuchtende Sterne, die in die Erde gesteckt, den Weg vom Gartentor zum Haus erhellen. Im Laufe der Jahre stiegen die Weidemanns Stück für Stück auf LED-Lichter um.

Von Berit Wagner

Mehr dazu lesen sie in der gedruckten AMZ.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare