Regionale Produkte sind Schwerpunkt der neuen Staffel

Zweite Podcast-Runde

Regionale Produkte sind zur Unterstützung des Einzelhandels gerade in Corona-Zeiten wichtig und auch ein Thema der zweiten Staffel des Altmark-Podcast.
+
Regionale Produkte sind zur Unterstützung des Einzelhandels gerade in Corona-Zeiten wichtig und auch ein Thema der zweiten Staffel des Altmark-Podcast.

Stendal – Die neuen Folgen des Altmark-Podcast sind freigeschaltet: Staffel 2 beschäftigt sich in drei Beiträgen mit regionalen Produkten, einer besonderen Kunst und einem Altmark-Macher.

Der Podcast-Kanal ist über eine Homepage direkt erreichbar, kann aber auch über die bekannten Streamingdienste Spotify und Apple iTunes empfangen werden.

„Nach dem Erfolg der ersten Staffel Anfang des Jahres sind wir gespannt und freuen uns auf die Fortsetzung“, sagte Andreas Brohm jetzt bei der Vorstellung der neuen Inhalte in Stendal. Die Agentur veröffentlicht den Podcast aus Mitteln der Öffentlichkeitsarbeit, die aus einem Förderprogramm der Europäischen Union kommen und vom Landkreis Stendal kofinanziert werden. Inhaltlich drehe sich alles um das Landleben in der südöstlichen Altmark, spannende touristische Themen und erfolgreiche Projekte des Lea-der-Programms.

Alle zwei Wochen eine neue Folge

In der zweiten Staffel werden im Abstand von jeweils zwei Wochen insgesamt drei weitere Podcast-Folgen veröffentlicht. „Unter anderem stellen wir nun regionale Produkte und Produzenten aus Schernebeck, Uchtspringe und Tangermünde vor“, sagte Brohm. Gerade in der Corona-Krise sei Regionalität ein großes und wichtiges Thema. „Die Altmark kann mit gesunden und hervorragend hergestellten Produkten und Spezialitäten punkten.“

Außerdem widmet sich eine Folge den mittelalterlichen Wandmalereien in den Kirchen der Altmark, die im Zusammenhang eines Lea-der-Kooperationsprojektes erstmals wissenschaftlich erfasst worden sind. Eine aktuelle Wanderausstellung zeigt die Ergebnisse der Bestandsaufnahme dieser „Mittelalter-Comics“ und lädt Besucher in 70 altmärkische Gotteshäuser ein – die AZ berichtete ausführlich über die Ausstellungseröffnung.

Eine weitere Folge stellt einen „Hidden Champion“ vor, der mit seiner Innovation einen wichtigen Beitrag für die Energiewende liefert und damit auch ein wahrer „Altmark-Macher“ ist.

Immer mehr Menschen greifen auf Podcasts, also Hörstücke im Internet, zurück, wenn sie sich informieren oder einfach nur unterhalten möchten. „Die ersten Folgen hatten viele Hundert Hörer“, sagte Björn Gäde vom Leader-Management. Das Medium sei für die Region eine weitere Möglichkeit, auf sich überregional aufmerksam zu machen. „Deswegen haben wir uns sehr gefreut, dass der Altmärkische Regionalmarketing- und Tourismusverband auf seiner neuen Internetseite unter www.altmark.de während der Corona-Krise auch mit unserem Podcast für die Region geworben hat.“

3,7 Millionen Euro bis Ende 2022

Im August 2015 war die Lokale Aktionsgruppe „Uchte-Tanger-Elbe“ als Leader/CLLD-Fördergebiet der EU bestätigt worden. Unter dem Motto „Gemeinsam leben in Stadt und Land“ können bis 2022 zahlreiche Projekte umgesetzt und gefördert werden. Das Landesfinanzministerium hat dazu bisher eine Zusage über Förderraten aus drei EU-Fonds in Höhe von rund 3,7 Millionen Euro gegeben. In der aktuellen Förderperiode können mittels Lea-der und CLLD insgesamt bis zu 120 Millionen Euro europäischer Fördermittel in die ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts fließen. Das Geld kommt Projekten aus dem privaten, unternehmerischen und kommunalen Bereich zugute. Dabei wird vor allem darauf geachtet, dass sich die geförderten Ideen positiv und nachhaltig auf die wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum auswirken.

Interessenten können den Podcast-Kanal abonnieren, zu erreichen ist er unter uchte-tanger-elbe.podigee.io/ sowie die Streamingdienste Spotify, iTunes und Deezer.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare