899 Wähler aus Rochau, Schartau, Ziegenhagen, Häsewig und Klein Schwechten stimmen ab

Zwei Rivalen wollen zweite Amtszeit

Dirk Zeidler trat 2008 aus privaten Gründen zurück. Nun will der 51-Jährige das Rochauer Bürgermeisteramt zurück. Fotos: privat

Rochau. Vier Tage Bedenkzeit bleibt dem Wahlvolk in fünf Rochauer Dörfern bis zum Urnengang am Sonntag. Um den Bürgermeisterposten buhlen mit Amtsinhaber Uwe Großpietsch und dessen Vorgänger Dirk Zeidler zwei Kontrahenten, die den Job zum zweiten Mal machen wollen.

Der Jüngere des Duos, der 51-jährige Herausforderer Zeidler, gab den Posten vor sieben Jahren wegen „privater Probleme“ und „beruflicher Neuorientierung“ ab. Nun aber habe der gebürtige Rochauer „wieder Zeit“, sich um die Belange der seit der Gebietsreform 2010 etwa doppelt so großen Gemeinde zu kümmern. Der in Stendal in einer Lkw-Werkstatt als Betriebsleiter tätige Kandidat will ein „attraktives Dorfleben für alle Generationen“, regelmäßig Einwohnerversammlungen und Sprechstunden abhalten und im Flurneuordnungsverfahren der Autobahn A 14 „bestmöglichen Schallschutz“ erreichen.

Mit den zwei Slogans „Ohne Kinder keine Zukunft!“ und „Ohne Schulen keine Bildung!“ zieht Amtsinhaber Großpietsch in das Stimmen-Rennen. Der 56-Jährige Meister der Landwirtschaft arbeitet als Angestellter im öffentlichen Dienst. „Ich bin selbstverständlich tief mit unserer Region verwurzelt“, sieht der Rochauer „freiwillige Aufgaben“, wie die finanzielle Unterstützung „unserer Vereine“, als Schwerpunkte der Arbeit. Er verspricht „eine sichere Zukunft“ und sei bereit, sich der „verantwortungsvollen Aufgabe zu stellen“.

Von Antje Mahrhold

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