Dokumentation in „Erlebnis Erde“ bei der ARD

Zwei Jahre lang der Elbe ganz nah

Svenja und Ralph Schieke thematisieren auch die Auswirkungen der Flut 2013.

mei Stendal. Zwei Jahre lang haben die Biologen und Filmer Svenja und Ralph Schieke die Natur der Elbe erlebt.

Entstanden ist ein einzigartiger Naturfilm über den Fluss, der auf 1100 Kilometern quer durch Europa fließt: Vom schneebedeckten Riesengebirge bis in die Weiten des norddeutschen Wattenmeeres. Kein anderer der großen europäischen Flüsse ist so naturbelassen. Entstanden sind zwei 45-minütige Dokumentationen für die ARD-Reihe „Erlebnis Erde“, zu sehen am morgigen Sonntag, 1. März, sowie am Sonntag, 8.  März, jeweils ab 16. 30 Uhr in der ARD.

Mehr als 1000 Stunden harrten die Filmer in Tarnzelten und Verstecken aus, um bei der Brunft der Rothirsche, der Balz der Birkhähne und dem Beutefang der Fischotter ganz nah dabei zu sein. „Unser Ziel ist es immer, den Zuschauern das faszinierende Verhalten der Tiere nahe zu bringen, ohne die Tiere zu stören“, sagt Svenja Schieke (47).

Deshalb setzt ihr Mann Ralph (48) viel Spezialausrüstung ein, die man sonst nur aus aufwändigen Kinoproduktionen kennt.

Auch die Auswirkungen des Hochwassers im Sommer 2013 werden thematisiert.

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