Sanierungsarbeiten sind im Gange / Studenten werden für ihr Konzept ausgezeichnet

Zuckerhalle: Idee zu Erhaltung

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Sebastian Stoll übergab der Zweitplatzierten Inga Lepowski einen Blumenstrauß. 

kr Stendal. Der Studierendenpreis des Stendaler Landkreises für Kooperation zwischen Hochschule und regionalen Wirtschafts- und Sozialpartnern im Landkreis Stendal wurde am Mittwoch zum zweiten Mal im Audimax der Hochschule Magdeburg-Stendal verliehen.

Um die gelebte Partnerschaft zwischen Wissenschaft und Wirtschafts- sowie Sozialeinrichtungen des Landkreises stärker in die Öffentlichkeit zu stellen, wurde der mit 500 Euro ausgelobte Studierendenpreis im vergangenen Jahr vom Landrat Carsten Wulfänger ins Leben gerufen.

Die Preisverleihung fand im Rahmen der sechsten Connect You Messe statt. Verliehen wurde er vom zweiten Beigeordneten des Landkreises, Sebastian Stoll. Doch zuvor richteten Rektorin Anne Lequy, Oberbürgermeister Klaus Schmotz und Förderkreisvorsitzender des Standortes Stendal der Hochschule, Jörg Hellmuth, Grußworte an alle Anwesenden.

Sechs Bewerbungen gingen beim Landkreis ein. Gewonnen hat eine Gruppe aus Studenten der Betriebswirtschaftslehre und dem Studiengang Rehabilitation und Psychologie. Alles drehte sich bei ihrem Projekt um die Zukunft der Goldbecker Zuckerhalle. Markus Jürisch, Tilman Alder, Clara Höfle, Julian Kirschning und Julia Steinig beschäftigten sich mit der Erstellung eines Nutzungskonzepts für die Jahrhundert lange Arbeitsstätte der Goldbecker. Mit Vereinen und Vertretern der Schulen und Kindereinrichtung wurden Gespräche geführt.

Mit ihrem Konzept beantragten sie Fördermittel und erhielten 275 000 Euro. Die Sanierungsarbeiten seien bereits angelaufen, erfuhr die AZ im Gespräch mit den Gewinnern. Ebenfalls spenden sie ihr Preisgeld zu 100 Prozent zur Sanierung der Zuckerhalle, teilten die beiden Preisträger mit. Die Zuckerhalle soll wieder Mittelpunkt der Goldbecker werden. So ist die Idee für eine Multifunktionshalle entstanden. Veranstaltungen, Weihnachtsmarkt und ein Indoorspielplatz sollen künftig die Zuckerhalle wieder beleben. Der zweite Platz ging an Inga Lepowski, auch ihr überreichte Sebastian Stoll einen Blumenstrauß. Sie befasste sich bei ihrer Masterarbeit mit der Belastung ehrenamtlicher Mitarbeiter im ambulanten Hospizdienst.

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