Künftig 740 000 Tonnen pro Jahr / Kein Engpass durch Corona-Pandemie

Arneburg: Zellstoffwerk erweitert die Produktion

Das Mercer-Werk in Arneburg will die Produktion von derzeit 675 000 auf 740 000 Tonnen Zellstoff pro Jahr erhöhen.
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Das Mercer-Werk in Arneburg will die Produktion von derzeit 675 000 auf 740 000 Tonnen Zellstoff pro Jahr erhöhen.

Arneburg – Das Zellstoffwerk in Arneburg will wachsen und die Produktion erhöhen. Das erfuhr der seit einem viertel Jahr amtierende, neue Landrat Patrick Puhlmann (SPD) kürzlich bei einem Besuch des größten Arbeitgebers der Region.

Ihm sei wichtig, betonte Puhlmann, mit den Unternehmen ins Gespräch zu kommen sowie über Vorhaben und die bereits bestehende Zusammenarbeit in enger Korrespondenz zu stehen. Das Zellstoffwerk sei seit vielen Jahren ein fester Partner, das solle auch so bleiben, bekräftigten Puhlmann, Mercer-Geschäftsführer André Listemann sowie Produktionsleiter Dr. Martin Zenker.

Thema war unter anderem die Effektivität der Maschinen, die 675 000 Tonnen Zellstoff pro Jahr produzieren. Eine anstehende Erweiterung werde die Leistungen auf maximal 740 000 Tonnen erhöhen. Zu der Erweiterung befinde man sich in der Planungsphase, erläuterte der Produktionsleiter im Gespräch mit der AZ.

In der Corona-Krise bestand für die Produktion von Zellstoff kein Engpass, hieß es vor Ort. Dies zeigten nicht nur die vielen riesigen gelagerten Holzstapel, sondern auch die fast im Minutentakt anrollenden, beladenen Holzlaster.

Der Engpass für das daraus hergestellte Toilettenpapier, welches in einer weiteren Arneburger Fabrik produziert werde, lag wahrscheinlich an den Hamsterkäufen der Verbraucher, sagte Geschäftsführer André Listemann.  kr

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