Wo Wünsche wahr werden

Eine Tanzfläche soll her: Hinterm Elfer Adolph-Menzel-Straße pinseln die Zwillinge Mariam (l.) und Sahra El-Dor, unterstützt von Djiana Ismail und Benjamin Ollendorf.

Stendal -Von Antje Mahrhold. „Los, wir gehen noch Kinder suchen“, ziehen Mariam, Sahra und Djiana gestern Mittag durch Stadtsee – auf der Suche nach Mitstreitern. Bis Freitag soll auf Stendals erster „Spaß-Baustelle“ an der Rückfront des Ladenzeile-Elfgeschossers eine brache Grünfläche zum Wunschplatz für den Nachwuchs werden.

Abriss schafft Raum, viel Platz also für Ideen und Wünsche. Besonders im Großwohngebiet Stadtsee. So hat sich das Projekt Stadtdetektive der Aktion „Jumes“ (Junge Menschen in Stendal) von Studentin Anke Neumann und Mitstreiter Benjamin Ollendorf den reichlich mit Rasen, Linden und Hecken gesegneten Minipark zwischen Adolph-Menzel- und Käthe-Kollwitz-Straße ausgesucht, damit die Jugend des Stadtteils eigene Pläne Realität werden lassen kann.

Zum Startschuss pinselt die noch recht überschaubare Runde ein Bauschild, ganz so wie es sich ziemt, wenn ein Bauvorhaben startet. Bis Freitag, 2. Juli, dürfen sich Mitmachwillige von 10 bis 14 Uhr einbringen, verspricht Anke Neumann. „Es gibt auch Essen und Trinken.“ Organisiert und pädagogisch betreut werde die Spaß-Baustelle von Jumes, den fachlichen Part erledige Landschaftsgestalter Norbert Krebber. Er wird etwa Franziska Salukat (11) unterstützen, die sich einen Kletterbaum wünscht, während die Älteren eine Tanzfläche vorschlagen.

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