GfAuS beschäftigt ab Mai 591 langzeitarbeitslose Altmärker / Aber: mehr als 200 Stellen unbesetzt

„Wollen das Arbeiten nahe bringen“

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„Ein echter Knochenjob.“ Bernd Rümschüssel tritt im Dezember nach dann sieben Jahren an der Spitze der Gesellschaft für Arbeitsförderung und Sanierung des Landkreises (GfAuS) ab. Der Nachfolger des Bau-Ingenieurs wird schon gesucht.

Uenglingen. „Nicht jeder Bürgermeister kann verstehen, dass Stellen unbesetzt bleiben. “ Bernd Rümschüssel kennt die Sorgen der kommunalen Führungsspitzen.

Momentan beschäftigt der Geschäftsführer der Gesellschaft für Arbeitsförderung und Sanierung des Landkreises (GfAuS) noch 440 Langzeitarbeitslose. Im Landkreis Stendal lebten Ende Februar 9 773 Arbeitslose, laut Quote von 15,8 Prozent Schlusslicht im Land (Salzwedel: 4 989/ Quote: 10,5 Prozent).

Anfang Mai werden bei der Stendaler GfAuS voraussichtlich 591 Männer und Frauen aus den Regionen Stendal, Tangermünde, Tangerhütte, Arneburg-Goldbeck, Bismark und dem Elbe-Havel-Land vorübergehend in Lohn und Brot stehen. Das Jobcenter Stendal habe für April 83 und für Mai weitere 68 neue Kräfte zugesagt. Die Kapazität des subventionierten Arbeitgebers mit Sitz in Uenglingen aber liegt bei 800 Stellen.

Bei den zwischen sechs Monaten und bis zu drei Jahren beschäftigten Menschen handelt es sich um Altmärker mit sogenannten „multiplen Vermittlungshemmnissen“. Das sind aus Sicht der Arbeitsverwaltung zum Beispiel Arbeitssuchende, die wegen ihrer Kinder keine weiten Strecken fahren können.

Von Antje Mahrhold

Mehr dazu lesen sie am Dienstag in der Altmark-Zeitung.

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