Etwa 20 000 Euro Sachschaden in der Friedrich-Ebert-Straße / Verletzte Bewohnerin muss ins Krankenhaus

Wohnungsbrand: Platzverweis für 100 Schaulustige

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Die Feuerwehr hatte mit einem nicht alltäglichen Brand zu tun. Es kam zu einer schlagartigen Feuerentwicklung.

kah Stendal. Aus bisher unbekannter Ursache ist es am Samstagabend in der Friedrich-Ebert-Straße zu einem Feuer gekommen. Dabei wurde der Einsatz der Feuerwehr von Schaulustigen behindert, die Polizei musste einschreiten.

Und das, während die Feuerwehr mit einem nicht alltäglichen Feuer zu kämpfen hatte: Während der Feuerbekämpfung kam es zu einem sogenannten „Flash over“ – ein schlagartiger Übergang vom Entstehungs- zum Vollbrand. Dabei steigt die Temperatur schnell in einen gefährlichen Bereich. Die Bewohnerin wurde hilflos auf dem Boden gefunden, die Feuerwehr rettete sie, sie kam mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Die FFW Stendal war mit 22 Mitgliedern vor Ort. Der Schaden wird auf etwa 20 000 Euro geschätzt. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.

Etwa 100 Schaulustige mussten von der Polizei mit einem Platzverweis vertrieben werden. Sie hatten den Gefahren- sowie Handlungs- und Aktionsbereich der Feuerwehr behindert.

Von Kai Hasse

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