Stelldichein maritimer Kraftbolzen: „Hafenfreunde“ laden zur Fest-Premiere

„Wir wollen Werbens Hafen wieder beleben“

+
Schwimmwagen der Marke „Amphicar“ aus der Freien und Hansestadt Hamburg laufen in Werbens Naturhafen ein.

Werben. Die kleinste Hansestadt der Welt ist nicht nur berühmte Altmark-Biedermeiermetropole – sondern neben Arneburg zweiter Maritim-Standort der Verbandsgemeinde.

Während Arneburgs Sportboothafen am Elbflusskilometer 402 derzeit vom Naturkatastrophen-Modus auf Hauptsaison-Betrieb umsattelt, bereiten rührige Aktivisten stromabwärts an Flusskilometer 425 im einzigartigen Naturhafen Werbens ein spritziges Wasserspektakel vor, das die Reize der knapp 800-Einwohner-Kleinstadt erfrischend in Szene setzen will. „Wir wollen Werbens Hafen wieder beleben“, kündigt Michael Schnelle im Namen der Initiativgemeinschaft „Hafen-Freunde Werben“ an. 30 Köpfe zähle das Gremium, das sich aus Männern, Frauen und Jugendlichen vom Zehnjährigen bis zum Akteur mit gut 60 Lenzen zusammensetze. Die Truppe komme längst nicht nur aus Werben, auch die Regionalorte Erxleben, Walsleben, Seehausen und Wendemark seien vertreten, wie Schnelle erklärt.

Die baulichen Voraussetzungen für das inzwischen zunehmende Wassersporttreiben am Werbener Buhnhaken schufen die Hafen-Freunde bereits 2012, als sie eine Slipanlage montierten, die ein wasserstandsunabhängiges Einsetzen der Boote ins Elbe-Nass ermöglicht. Zum Vergnügen am Sonnabend, 27. Juli, reisen Mitwirkende eines Amphicar-Clubs aus Hamburg an. Aber nicht nur Schwimmautos, auch Jet-Ski und allerlei andere Kraftboote schippern los.

Von Antje Mahrhold

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare