AfD-Mann Matthias Büttner will sich vor allem um A 14 und Internet-Ausbau kümmern

„Wir sind keine Eintagsfliege“

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Die AfD feierte den Einzug in den Bundestag am gestrigen Abend in ihrer Kreisgeschäftsstelle in Stendal bei Bockwurst und Kartoffelsalat.

sts Stendal. Er hatte, als er gegen 20 Uhr in die AfD-Kreisgeschäftstelle in Stendal kam, „erstmal gar keine Zeit“, die dort angebotenen Bockwürste mit Kartofelsalat, zubereitet im Nebenraum, zu sich zu nehmen.

Zu viele Glückwünsche, zu viele Anrufe gab es für den künftigen AfD-Bundestagsabgeordneten Matthias Büttner, der über die Landesliste nach Berlin geht.

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Und dort hat er Pläne. Natürlich müsse man erst abwarten, bis sich die neue Fraktion finde, in welchen Ausschuss er möglicherweise entsandt werde. Aber für die Altmark will sich Büttner vor allem um die Infrastruktur kümmern. „Das ist für mich als Informatiker vielleicht auch ein kleines Alleinstellungsmerkmal innerhalb der Partei“, sagt er.

Soll heißen: Der Internet-Ausbau steht bei ihm ganz oben. Dass es im Jahr 2017 in der Altmark damit immer noch „Riesenprobleme“ gebe, das sei „traurig“, sagt Büttner. Auch der möglichst schnelle Bau der A 14 beschäftigt ihn. Die Autobahn müsse kommen, um die Altmark wettbewerbsfähiger zu machen und an die Märkte anzubinden. Dieses Thema, so schätzt der AfD-Mann ein, hätten die bisherigen Bundestags-Abgeordneten aus der Altmark nicht konsequent genug verfolgt.

Noch etwas freut den Stendaler: Dass die AfD Ihr Landtagsergebnis von 2016 annähend bestätigt hat, „Das zeigt, dass wir keine Eintagsfliege sind.“

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