Aber: Arbeiten müssten vor Beginn der Bundesgartenschau beendet sein

Werbens Straßenbauplan nimmt wieder Fahrt auf

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Gipfeltreffen für bessere Wege nach Havelberg: In Werben tagen die Führungsspitzen aus West- und Ostelbien

Werben/Sandauerholz/Büttnershof. Nicht zuletzt wegen der Bundesgartenschau 2015 in der ostelbischen Nachbarhansestadt könnte Werbens zehn Jahre alter Straßenbauplan Fahrt aufnehmen.

Wegen Infrastrukturplänen für die Fähranleger-straßen im Ortsteil Räbel, bei Sandauerholz/Büttnershof sowie ostelbisch in Sandau kommen am 23.  Januar die Führungsspitzen von Havelberg, Werben und den Verbandsgemeinden Arneburg-Goldbeck und Elbe-Havel-Land im Rathaus der nördlichsten Stadt des Landkreises zusammen, um womöglich einen „Kompromiss“ auszuhandeln, wie Manfred Krüger vorausschaut.

Der Leiter des in Stendal ansässigen Regionalbereichs Nord in der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt weiß um die schlechte Befahrbarkeit der Pflasterstraße, die über Werbens Motor- und Gierseilfähre nach Havelberg führt. Die Strecke hat nicht zuletzt auch durch die jüngste Hochwasserkatastrophe Schaden genommen, wie die Flut auch bei Sandau ihren Tribut forderte.

„Wenn wir Aktivitäten durchführen, dann aber unbedingt noch 2014 und vor Beginn der BUGA“, erklärt Krüger. Wegen des zu erwartenden Ansturms von Gästen und Touristen auch entlang des linken Elbufers müssten die Arbeiten dann aber auch schnell beginnen, damit nicht rund um Werben gebaut wird, wenn im April 2015 die Havelregion ihre Gartenschau startet. Bei dem Meinungsaustausch sollen auch mögliche Alternativen geklärt werden, etwa ob durch punktuelles Flicken die Befahrbarkeit verbessert werden soll. Inwieweit diese Maßnahmen aber „hinter den Deichen hinausgeht“, bleibe abzuwarten, schätzt der Regionalbereichsleiter. Krüger kennt die Werbener Pläne von vor zehn Jahren. Die aber seien nun leider veraltet.

Von Antje Mahrhold

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