Knapp die Hälfte der älteren Arbeitslosen in der Altmark entsprechen dem Anforderungsniveau Fachkraft

„Wer 50 ist, hat noch über 15 Berufsjahre“

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Arbeitgeber sollten in der Altmark verstärkt auf die über 50-Jährigen setzen, rät die Stendaler Arbeitsagentur.

mei Stendal. Die Generation „Ü 50“ ist nach Ansicht der Stendaler Arbeitsagentur ein Gewinn für Unternehmen. Agenturchef Markus Nitsch verweist darauf, dass die Bevölkerung in der Region weiter schrumpft und immer älter wird.

Jüngere Menschen kämen nicht in ausreichendem Maße nach und würden damit als Nachwuchs in den Unternehmen fehlen. Deshalb lohne sich der Blick auf die Kompetenzen der älteren Arbeitslosen. „Wer heute 50 Jahre ist, hat noch über 15 Berufsjahre vor sich und ist nicht alt“, sagt Nitsch.

Von allen älteren Arbeitslosen in der Altmark konnten 2014 knapp 80 Prozent (3560 Personen) eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen. Knapp die Hälfte der älteren Arbeitslosen entsprach 2014 nach Angaben der Stendaler Arbeitsagentur dem Anforderungsniveau Fachkraft.

„Zwar ist die Beschäftigungsquote der über 50 Jährigen mit 56,3 Prozent in der Altmark schon sehr hoch und liegt mit knapp vier Prozent über dem Bundesschnitt, dennoch hat es gerade dieser Personenkreis nach eingetretener Arbeitslosigkeit schwerer, wieder in den Arbeitsmarkt integriert zu werden“, so Nitsch weiter.

Er verweist abschließend auf den Eingliederungszuschuss für Arbeitgeber, die ältere Arbeitslose einstellen.

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