Kassenärztliche Vereinigung und Johanniter wollen Bereitschaft stärken

Wenn´s weh tut: 116 117

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Besprechung bei den Johannitern: Sanitäter des Dienstes werden künftig den Bereitschaftsarzt unterstützen. Das Konzept erklärt haben unter anderem Katalin Schulz (l.) von der Johanniter-Unfall-Hilfe und Dr. Jörg Böhme von der Kassenärztlichen Vereinigung.

Stendal. Ärzte und Rettungsdienst haben ihre Aufgaben klarer eingeteilt. Die Überalterung der Menschen und fehlende Ärzte auf dem Land haben die Ärzte vor das Problem gestellt, wie sie vor Ort bei Notfällen helfen können.

Nun soll eine bessere Einteilung der Patienten und eine neue Notrufnummer helfen: Unter der Telefonnummer 116 117 können die Patienten nun sofort mit dem diensthabenden Arzt verbunden werden. An ihn wird der Anruf automatisch verbunden, die Nummer ersetzt quasi das Nachschauen der Notdienst-Arztes. Der Arzt hat dann außerdem Ausrüstung, Hilfe und Material der Johanniter Unfall-Hilfe (JUH), die erst in diesem Sommer mit dem Rettungsdienst im Landkreis für die kommenden sieben Jahre beauftragt wurde.

Zusätzlich gibt es im Johanniter-Krankenhaus einen Bereitschaftsdienst am Mittwoch bis Freitag von 16 bis 18 Uhr und am Sonnabend, Sonntag und Feiertag von 9 bis 11.30 und von 16 bis 18 Uhr. Wer noch gehen kann, soll sich hierhin wenden. Erreichbar ist der Dienst im Krankenhaus unter (03931) 661960. Von ihm profitiert auch das Krankenhaus vor Ort.

Von Kai Hasse

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