Stendaler Dienstleister muss die Arbeit vorerst einstellen

Weltbild-Pleite zieht Kreise in Stendal

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Die Filialen der Verlagsgruppe sind nach deren Angaben nicht vom gestellten Insolvenzantrag betroffen.

mck Stendal. Der Insolvenzantrag der Verlagsgruppe Weltbild am vergangenen Freitag hat auch in der Altmark für Unruhe gesorgt.

In Stendals Innenstadt betreibt die Unternehmenstochter Weltbild Plus Medien Vertriebs Gesellschaft mit Sitz in München eine von rund 330 Filialen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die in der Hansestadt beschäftigten Mitarbeiter seien laut jüngster Aussage des Verlagshauses von der beantragten Insolvenz „nicht betroffen“.

Einige Straßen weiter musste auf Anordnung des vorläufig bestellten Insolvenzverwalters Arndt Geiwitz (zuvor Insolvenzverwalter bei der Drogeriekette Schlecker) die Arbeit für Weltbild eingestellt werden. Die Interact Tele Service (ITS) AG ist am Standort Stendal für Weltbild im Telemarketing tätig. Rund 20 Mitarbeiter des Unternehmens waren am Freitagmittag erst einmal ohne Arbeit.

„Wir rechnen damit, dass wir in Kürze wieder für Weltbild tätig sein werden“, sagte gestern Wolfgang Kolley, Vorstand der ITS AG, auf Anfragte der Altmark-Zeitung. Der Telemarketingdienstleister ist seit 2003 für die Verlagsgruppe tätig. Die derzeit 20 „arbeitslosen“ Mitarbeiter wurden intern umgesetzt.

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