1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Stendal

Weihnachtsversand: Pakete bis 20. Dezember abgeben

Erstellt:

Von: Stefan Hartmann

Kommentare

Weihnachtsgeschenke liegen in einer Kiste.
Vor den anstehenden Feiertagen müssen zahlreiche Pakete bewegt werden. Neben den Maßnahmen der Post können auch Kunden helfen, es den Paketboten etwas leichter zu machen. © IMAGO/Manuel Geisser

Zahlreiche Weihnachtsgeschenke werden zumindest einen Teil ihrer Reise auf dem Postweg machen. Gerade in der Weihnachtszeit ist dort aber viel zu tun. Damit alles glattgeht, setzt die Post eine letzte Frist zur Abgabe. 

Stendal – Die Weihnachtszeit bedeutet für fast alle Menschen Stress und Aufregung. Besonders betroffen sind neben dem Einzelhandel aber auch die, die dafür sorgen, dass nicht regional gekaufte Produkte ihr Ziel erreichen.

„Für alle Postmitarbeiter in Sachsen-Anhalt und im Landkreis Stendal ist die (Vor-) Weihnachtszeit traditionell eine der anspruchsvollsten und arbeitsreichsten Zeiten des Jahres“, bestätigt Anke Blenn, aus der Pressestelle der Post in Berlin. Diese beginn nicht erst mit dem Dezember. Der Hochbetrieb habe bereits im Oktober und ab Mitte November – mit Versandanlässen wie Black Friday, Cyber Monday und natürlich Weihnachten – gestartet. Im November und Dezember lägen die Paketmengen im Schnitt 70 Prozent höher als im September. An einzelnen Spitzentagen vor Heiligabend brächten die Mitarbeiter bundesweit elf Millionen Pakete zu Kunden. Im Jahresdurchschnitt sind es circa 6,7 Millionen Pakete pro Tag.

Um den Mitarbeitern einen Teil der Last von den Schultern zu nehmen, hat Blenn einige Tipps, wie Pakete noch vor den Feiertagen sicher ihr Ziel erreichen. An erster Stelle steht dabei der pünktliche Versand: Bis zum 20. Dezember sollten Kunden innerhalb Deutschlands ihre Pakete in Filiale oder Packstation abgeben. Für Briefe und Postkarten ist der 22. Dezember der spätestmögliche Einlieferungstermin. Bei dem Weihnachtshochbetrieb komme damit den Packstationen eine besondere Bedeutung zu. „Wir empfehlen unseren Kunden, soweit möglich Gebrauch von den zahlreichen, kostenfreien Empfängerservices zu machen, um die Postfilialen zu entlasten und lange Warteschlangen zu vermeiden“, schreibt Blenn.

Generell sollten Geschenke so früh wie möglich in den Versand gehen und ebenso schnell aus Filialen oder Packstationen abgeholt werden. In der App oder online können Paket-Versandmarken gekauft werden und so ebenfalls Filialen entlastet werden. Diese sollten auch anstatt regulärer Briefmarken für Pakete versendet werden. Die Anschrift des Empfängers sollte vollständig, gut lesbar und mit korrekter Postleitzahl angegeben und eine Kopie davon ins Innere des Paketes gelegt werden – falls es zu einem Schaden kommt. Damit dieser vermieden wird, sollten stabile Kartons für den Versand genutzt, die mit Paketband sicher verschlossen werden. Von der Nutzung von Schnüren sollte, trotz des Dekoeffekts, abgesehen werden. Weihnachtliche Motive gebe es auch auf den vorgefertigten Packsets in den Filialen, verspricht die Postsprecherin.

So verlockend es auch sein mag: Eine Abholmöglichkeit an den Zustellfahrzeugen ist nicht vorgesehen, obwohl diese bei der Sendung von einigen Paketen live nachverfolgt werden können. Damit werde den Paketboten kein Gefallen getan. „Da sich die Postzusteller die auszuliefernden Pakete in der Reihenfolge ins Auto sortieren, in der sie später auch die Tour abfahren, erfordert das separate Heraussuchen einer Sendung aus der Paketmenge im Fahrzeug auch in der Regel keine Zeitersparnis, sondern Mehraufwand mit sich“, heißt es in der Antwort der Post.

Aber nicht nur die Kunden können etwas zur Absicherung des Paketversands beitragen. Trotz der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt sei es der Post gelungen, in der Region die erforderliche Zahl zusätzlicher Mitarbeiter und Aushilfskräfte für das Weihnachtsgeschäft im Paketzentrum Osterweddingen, das die Region Stendal mit abdeckt, zu gewinnen.

Auch interessant

Kommentare