Für die Autobahn 14: Zusätzliche Planer sollen neuen Schub bringen

Webel bekommt weiteres Personal

ct Altmark/Magdeburg. Landesverkehrsminister Thomas Webel hat sich durchgesetzt. Der Planungsstab für die Altmark-Autobahn und die Westumfahrung Halles (A143) wird deutlich aufgestockt.

Das ist das Ergebnis eines Spitzentreffens zwischen ihm, Ministerpräsident Reiner Haseloff, Staatskanzleichef Rainer Robra und Finanzstaatssekretär Michael Richter (alle CDU) am Montagabend in Magdeburg (die AZ berichtete).

Die zusätzlichen Mitarbeiter sollen aus den „Ressourcen der Landesverwaltung“ rekrutiert werden, teilt das Verkehrsministerium mit. Zur genauen Zahl der Planstellen könne noch keine Aussage getroffen werden. „Es wird eine robuste Personalverstärkung sein, die dem Projekt neuen Schub gibt“, so lautet die Mitteilung aus dem Ministerium. Angesichts der aktuellen Haushaltslage und des im Personalentwicklungskonzept festgelegten Stellenabbaus in der Landesverwaltung sei die Entscheidung ein Riesenerfolg und ein klares Zeichen dafür, dass die gesamte Landesregierung Sachsen-Anhalts zu dem Projekt stehe. Zu den Kosten hatte der Minister eine einfache Rechnung aufgemacht: Jedes Jahr Verzögerung bei der Fertigstellung der A 14 schlage mit 16 Millionen Euro zu Buche. Für komplett neues Personal hätten rund zwei Millionen Euro aufgewendet werden müssen. Webel hatte 38 zusätzliche Planer gefordert. Als Ursachen für den Planungsstau nannte er die hohen Umwelt- und Naturschutzanforderungen, immer neue gesetzliche Regelungen, die in das Projekt eingearbeitet werden müssen und zusätzliche Untersuchungen aufgrund juristischer Auseinandersetzungen.

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