Pegel weiterhin sehr niedrig

Stendal: Wasserentnahme sollte eingeschränkt werden

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Auch die Uchte ist von der Trockenheit betroffen.

Stendal – Aufgrund der trockenen Witterung seit dem Frühjahr 2018 sind die Wasserstände in den Gräben und Flüssen im Landkreis Stendal sehr niedrig. Viele Gräben sind vollständig ausgetrocknet.

Zurzeit besteht noch kein Entnahmeverbot aus Gräben, Flüssen oder anderen Gewässern durch das Schöpfen von Hand, also dem Befüllen von Eimern oder Gießkannen. Der Landkreis bittet dennoch alle Bürger darum, die „Wasserentnahme auf das notwendige Maß zu beschränken“.

Die Kreisverwaltung weist noch einmal darauf hin, dass die Entnahme von Wasser mittels Pumpentechnik, sowohl mobil als auch stationär, generell nicht erlaubt ist und einer Erlaubnis durch die untere Wasserbehörde bedarf. Davon ist jedoch nicht die Nutzung von Gartenbrunnen betroffen.

„In Hinblick auf die Grundwasserneubildung gilt Sachsen-Anhalt als trockenstes Bundesland“, informiert der Kreis auf seiner Internetseite. Die momentan andauernde Trockenheit führe aber nicht zu territorialen Unterschieden innerhalb des Landkreises Stendal.

Die Trinkwasserbereitstellung vor Ort wird durch die Wasserwerke gewährleistet, heißt es in der Mitteilung weiter. Probleme mit der Förderung von Grundwasser zum Zwecke der Trinkwasserversorgung seien dem Landkreis bislang nicht bekannt. cha

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