Sachsen-Anhalt erinnert an die Schrecken des Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren / 2017 in Salzwedel

Wanderausstellung startet in Stendal

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Auch Feldpostbriefe werden in der Ausstellung im Altmärkischen Museum zu sehen sein.

arz Stendal. Unter dem Titel „Heimat im Krieg – Krieg in der Heimat“ öffnet am Sonntag, 26. Januar, eine Wanderausstellung in der Hansestadt Stendal ihre Pforten.

In der Schau, die bis zum 27. April zu sehen sein wird, im Altmärkischen Museum geben 18 Stadt- und Regionalmuseen aus Sachsen-Anhalt und das Landeshauptarchiv Einblicke in den Kriegsalltag weit hinter der Front. Es werden rund 150 Objekte und Dokumente zum Kriegsalltag in der jeweiligen Region gezeigt.

In diesem Jahr jährt sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum hundertsten Mal. In dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ mit seinen mörderischen „Ausblutungsschlachten“ fanden fast zehn Millionen Soldaten einen grausamen Tod, weitere 20 Millionen wurden verwundet und blieben fürs Leben an Körper oder Seele gezeichnet. Ganze Landstriche wurden verwüstet – von Granaten zerklüftet, durch Giftgas verseucht.

Der Erste Weltkrieg hat sich auch in Kunst und Literatur vielfach niedergeschlagen. Zahlreiche Ausstellungen beschäftigen sich bundesweit mit Ursachen, Verlauf und Auswirkungen jener „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts.

Weitere Stationen der Ausstellung sind Eisleben (9. Mai bis 8. Juli), Zerbst (Start 17. Juli) und das Stadtarchiv Magdeburg (Start 25. Oktober). 2015 folgen Schönebeck, Sangerhausen, Bitterfeld und Dessau-Roßlau. 2016 macht die Ausstellung in Salzwedel, Bernburg, Thale und Halle halt. 2017 folgen dann Havelberg, Ummendorf, Technikmuseum Magdeburg und Weißenfels. Den Abschluss bilden schließlich Merseburg, Zeitz und Tangermünde.

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