Wahrlich heiße Stadtparty

Die Feuerwehr demonstrierte nicht nur Technik, sondern auch, mit welchen Schutzmitteln Menschen gerettet werden.

Stendal - Von Thomas Pusch. Das 43. Rolandfest ist Geschichte. Doch die angenehmen Erinnerungen daran werden wohl noch lange in den Köpfen der rund 6 000 Besucher bleiben.

Es war zwar noch nicht Mitternacht, als Chris Norman seinen wohl größten Hit „Midnight Lady“ sang, aber das als Schönheitsfehler zu bezeichnen, wäre wohl kleinkariert. So wie das 43. Rolandfest überhaupt eine sehr harmonische und unterhaltsame Angelegenheit für rund 6 000 Besucher war. Dafür sorgte unter anderem das abwechslungsreiche Programm auf den beiden Bühnen auf dem Marktplatz und an der Sperlings-Ida. Erstmals wurde die Versteigerung von Fundsachen im Rahmen des Rolandfestes veranstaltet und das erwies sich als gelungene Entscheidung. Die Akteure gaben sich auf der Bühne die imaginäre Klinke in die Hand, Tanzgruppen, Jiu-Jitsu-Verein, Freiwillige Feuerwehr Stendal auf dem Markt, am anderen Ende des Festgeländes ebenfalls viel Musik und Tanz sowie dazwischen zahlreiche Händler und Vereine, die das Interesse der rund 6 000 Besucher auf sich zogen. „Es war eine Veranstaltung, die alle Beteiligten glücklich gemacht hat“, so Michael Standke, Sachgebietsleiter Veranstaltungsmanagement und Tourismus, zur AZ.

Wer nun wirklich nach einem Schönheitsfehler suchte, der fand ihn auf dem Hof der Volksbank. Dass der gepflasterte Hof nicht das Ambiente des Winckelmannplatzes für den Mittelaltermarkt ersetzen könnte, war aber wohl allen Beteiligten im Vorfeld klar. Und so ist es dem neu gewonnenen Präsentator des Rolandfestes immerhin zu verdanken, dass der Markt in diesem Jahr nicht ganz ausfallen musste.

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