Gewehre und Munition bei Aulosen aufgefunden / Polizei ruft Räumdienst

Waffen im Wald vergraben

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In einer massiven Holzkiste lagerten diverse Gewehre und jede Menge Munition versteckt. Die Polizei ermittelt.

Aulosen. Mysteriöser Waffenfund im Wald bei Aulosen am Reformationstag: Weil in einem dubiosen Behälter, der im Erdreich vergraben war, zunächst eine Granate oder ähnlich Explosives vermutet wurde, traf die Polizei am Samstagnachmittag im nördlichsten Ort Sachsen-Anhalts ein.

Die Beamten gaben die Angelegenheit schließlich an einen Einsatztrupp des Kampfmittelräumdienstes weiter. Dieser eilte zur Einsatzstelle in das Waldgebiet bei Aulosen, wo er nach AZ-Informationen dann am Samstagabend den brisanten Fund barg. Die Experten förderten eine massive Holzkiste zutage, in der sich mehrere Gewehre bislang unbekannter Herkunft befanden. In der Kiste befand sich auch eine große Menge Munition unterschiedlicher Kaliber. Augenzeugen berichten, dass sich Waffen und Munition „in einem sehr guten Zustand“ befunden hätten.

Die Polizei will nun ermitteln, wer die Kiste mit Waffen und Munition in der abgelegenen Region vergraben hat. Besonders interessiert die Ermittler die Herkunft der Gewehre und Patronen. Ebenfalls im Fokus der Nachforschungen steht der Zeitpunkt, an dem der oder die bislang Unbekannten die dubiose Kiste im Erdreich aus welchem Grund versenkt haben. Derweil brodelt in Aulosen und Umgebung die Gerüchteküche. Waffen im Wald findet man auch dort nicht jeden Tag.

Von Antje Mahrhold

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