Vereitelung im Amt: Beamter in Stendal vor Gericht

mei Stendal. Ein ehemaliger Urkundsbeamter der Stendaler Staatsanwaltschaft steht vor Gericht: Ihm wird vorgeworfen, sechs sogenannte Fallakten unbearbeitet liegen gelassen zu haben.

Infolgedessen konnten die Urteile bzw. Strafbefehle gegen die jeweiligen Angeklagten wegen eingetretener Verjährungsfrist nicht mehr vollstreckt werden.

Der Beamte soll ausdrücklich angewiesen worden sein, die Akten zu bearbeiten. Außerdem gibt es, so heißt es in der Anklage weiter, 16 weitere „Vorgänge“, die der Ex-Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft unbearbeitet liegen gelassen haben soll.

Die Verhandlung wegen Strafvereitelung im Amt ist für Dienstag, 30. Januar, am Stendaler Landgericht angesetzt.

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