20 Minuten für 14 Meter Stollen

Veranstalter und Händler zufrieden mit Weihnachtsmarkt

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Gemetzel am Stollenbuffet: In kürzester Zeit hatten die Stendaler das Gebäck aufgeteilt.

Stendal. Er kam sehr gut an, der Weihnachtsmarkt der Hansestadt Stendal. Das ist das Fazit der Veranstaltungsmanagerin der Stadt, Nicole Laupsien. Sie ist erleichtert. Denn am Freitagabend sah es noch etwas mau aus.

Aber der Markt wurde letztlich zu einem schönen Fest – und einem großen Schmaus.

14 Meter lang, und damit einige Zentimeter länger als im Vorjahr, war der „Längste Stollen der Altmark“, der am Samstagnachmittag vom Rotary-Club vor der Bühne aufgetischt wurde. Das Gedränge war groß, das Gebäck schmeckte – und nach 20 Minuten wurde die leere Platte wieder abtransportiert.

Am Freitag noch war das Wetter wechselhaft, wenig Besucher zeigten sich zwischen den Buden und den Kunsthandwerkerständen im Rathaus. Dann spielte das Wetter an beiden Tagen des Wochenendes mit – bis auf starken Wind am Sonntagvormittag. Veranstaltungsmanagerin Laupsien schätzte die Besucherzahl am Sonntagabend grob auf insgesamt etwa 10 000 bis 12 000 Menschen. Sie und die Händler seien zufrieden. Ärgerlich: Offenbar haben Gäste aus umliegenden Gaststätten die Dixie-Toiletten, die für den Markt aufgestellt waren, zum Teil beschädigt und umgeworfen.

Aus Sicht der Polizei verlief der Weihnachtsmarkt vollkommen ruhig. Es habe keine weiteren Querelen gegeben. Die Regionalbereichsbeamten und Ordnungsamt haben den Markt stets sichernd begleitet.

Einen weiteren großen Weihnachtsmarkt gab es in Werben, wo mittlerweile der zwölfte Biedermeier-Christmarkt viele Besucher aus der Region anlockte. Eine Demonstration der Bürgerbewegung Altmark wurde wegen des Stendaler Marktes auf den Schützenplatz in Stendal verlegt.

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