Grundstein für integrative Kita und Hort / Neubau kostet 2,1 Millionen Euro

„Unsere Stadt lebt“

An der Osterburger Straße soll noch 2018 eine integrative Kita mit Hort entstehen. Borghardt-Stiftungs-Vorstand Elimar Brandt (r.) setzt sich dafür ein, dass Kinder mit Behinderung einen „schönen angemessenen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft“ haben. Foto: Spöring
+
An der Osterburger Straße soll noch 2018 eine integrative Kita mit Hort entstehen. Borghardt-Stiftungs-Vorstand Elimar Brandt (r.) setzt sich dafür ein, dass Kinder mit Behinderung einen „schönen angemessenen Platz in der Mitte unserer Gesellschaft“ haben.
  • vonCharlotta Spöring
    schließen

Stendal. „Wer baut, hat Ideen für die Zukunft“, zeigte sich Elimar Brandt am Donnerstag in der Osterburger Straße entschlossen. Der Vorstandsvorsitzende der Borghardt-Stiftung hatte zur Grundsteinlegung der neuen integrativen Kindertagesstätte mit Hort eingeladen.

Um sich den symbolischen Akt anzuschauen, war nicht nur Oberbürgermeister Klaus Schmotz (CDU) gekommen, mit Eckhard Gnodtke (CDU) war auch ein Bundestagsmitglied vertreten. Auf der Freifläche direkt hinter dem Domizil der Borghardt-Stiftung lässt sich derzeit nur erahnen, was dort in diesem Jahr entstehen soll. Die Idee zur neuen Tagesstätte sei vor einigen Jahren im Büro des Stendaler Oberbürgermeisters entstanden, erzählt Brandt. Sie sei nur durch einen Grundstückstausch möglich geworden.

Schmotz zeigte sich erfreut: „Ich erinnere mich noch an die Zeit, in der wir Kindergärten schließen mussten. Dass wir nun den Grundstein für die neue Kita legen, ist ein Zeichen dafür, dass unsere Stadt lebt.“

Der Symbolik halber hatte der Vorstandsvorsitzende eine Schatulle vorbereitet. Diese wurde mit Zeitungen, dem Stiftungmagazin „Kunterbunt“, der aktuellen Mitarbeiterliste und einigen Münzen befüllt. Außerdem hatten Mädchen und Jungen der Borghardstift-Kita „Abendteuerland“ bunte Bilder vom neuen Gebäude und davor spielenden Knirpsen gemalt. Auch diese wurden der Zeitkapsel beigelegt. Schützling Alissa durfte die Schatulle in der Erde versenken. Dazu sangen die Kinder „Wenn du glücklich bist, dann klatsche in die Hand“. Im Anschluss begaben sich alle Gäste in den „Zwischenhort“, wo Getränke und ein Imbiss bereitstanden.

Rund 2,1 Millionen Euro fließen in den Neubau, erklärte Steffen Klug. Die Stadt Stendal steuert 200 000 Euro bei. „Wir hoffen, dass wir das Projekt noch im Oktober fertigstellen können“, sagte der Architekt eines in Stendal ansässigen Büros im Gespräch mit der AZ.

Von Charlotta Spöring

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare