Arbeitsagentur fördert Weiterbildung mit 710 000 Euro

Ungelernte öfter ohne Job

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Die besten Quoten in der Altmark bot der Beruf Altenpfleger: 84 Prozent aller Teilnehmer an Qualifikationsmaßnahmen für diese Richtung hatten ein halbes Jahr später einen Job.

Er sieht eine Aufgabe der Arbeitsagentur in der Sicherung des Fachkräftebedarfs. „Dafür qualifizieren und bilden wir Arbeitslose weiter. Im Fokus stehen dabei die Branchen, die bereits einen erhöhten Fachkräftebedarf haben“, erklärt Nitsch weiter.

Allein 2014 hätten 570 Männer und Frauen eine berufliche Weiterbildung absolviert. Dafür hat die Arbeitsagentur 1,9 Millionen Euro ausgegeben.

Diese Investition sei sinnvoll gewesen, bilanziert Nitsch, weil drei von vier Weiterbildungsteilnehmern innerhalb von sechs Monaten einen Job hatten.

Nitsch verweist auf die Förderung von Beschäftigten in Unternehmen mit dem Programm „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Arbeitnehmer in Unternehmen“ (WeGebAU). Der Vorteil für die Arbeitnehmer: bessere Chancen auf Beschäftigung, auf höhere Einkommen und letztlich mehr Schutz vor Arbeitslosigkeit und der Arbeitgeber hat eine Fachkraft gewonnen. Für dieses Jahr will die Arbeitsagentur Stendal Beschäfte in Unternehmen über dieses Programm mit 710 000 Euro fördern.

mei Stendal. Ungelernte sind häufiger arbeitslos als Fachkräfte: Von den 12 000 Arbeitslosen altmarkweit im vergangenen Jahr hatte fast jeder Vierte keine abgeschlossene Berufsausbildung. „Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist bei dieser Personengruppe viermal höher als mit einer Berufsausbildung“, betont Markus Nitsch, Chef der Stendaler Arbeitsagentur.

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