Landkreis hat ab 2020 viele Bauvorhaben auf der Agenda / Auch Brücken betroffen

Über 26 Millionen Euro für Straßen

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Auch die Kreisstraße 1041, die an Chausseehaus Hassel vorbeiführt, ist Teil des Maßnahmenplans. 

mih Stendal. Im Landkreis gibt es 473 Kilometer Kreisstraßen, 370 Durchlässe und 48 Brücken. Bei solch einem umfangreichen Bestand muss quasi ständig an irgendeiner Stelle nachgebessert und instandgesetzt werden.

So ist es wenig verwunderlich, dass der Landkreis im Zeitraum von 1990 bis Ende 2017 insgesamt 78,5 Millionen Euro für Straßen und Brücken investiert hat. Und auch in den kommenden Jahren stehen zahlreiche Maßnahmen an.

So müssen laut Angaben des Kreis-Straßenbauamtes ab 2020 allein für Kreisstraßen rund 26,5 Millionen Euro investiert werden. Darin enthalten sind 26,4 Kilometer Straßen und 5,7 Kilometer Radwege. Im Stadtgebiet Stendal betrifft dies zum Beispiel die Ortsdurchfahrt Heeren, beziehungsweise die Kreisstraße 1037. Für das Bauvorhaben auf einer Länge von 840 Metern sind derzeit 1,176 Millionen Euro veranschlagt. In Möringen geht es um 459 Meter Fahrbahn, die nach jetziger Kalkulation mit 643 000 Euro zu Buche schlagen werden.

Andere betroffene Ortsdurchfahrten befinden sich in Seehausen, Schernikau, Arneburg, Schmersau und Cobbel. Der größte Posten, dem sich die Mitglieder des Ausschusses für Bau, Verkehr und digitale Infrastruktur in ihrer kommenden Sitzung am Donnerstag, 3. Mai, widmen werden, ist die Kreisstraße 1041 zwischen Hassel und Wischer. Für die über 3300 Meter lange Teilstrecke der zur Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck zählenden Verkehrsader sollen rund 3,3 Millionen ausgegeben werden. „Die Finanzierung des kommunalen Straßenbaus ab 2020 steht noch nicht fest, doch im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten sollen weitere wichtige Ortsdurchfahrten und freie Strecken sowie Brücken gebaut werden“, erklärt die Kreisbehörde. Der Ausschuss im Landratsamt beginnt um 17 Uhr im Raum „Osterburg“.

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