Dokumente aus den Jahren 1832, 1911 sowie 1990

Stendals Turmkugel offenbart Historisches

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Mit Handschuhen widmet sich Bärbel Hornemann den historischen, teils über 180 Jahre alten, Dokumenten, die bei der Öffnung der Turmkugel in der Marienkirche zum Vorschein kamen. Auch Zeitungen von 1911 sowie Wendedokumente waren dabei.

mih Stendal. Zur bevorstehenden Wiedererrichtung des Dachreiters der Marienkirche wurde gestern die Turmkugel geöffnet. Dabei traten historische Dokumente aus den Jahren 1832, 1911 sowie 1990 zu Tage.

„Wir wissen auch nicht, was sich in der Kugel verbirgt“, sagt Bärbel Hornemann, Vorsitzende des Fördervereins „Glocken St. Marien Stendal“, vor der Öffnung. So dokumentiert der Schriftsatz von 1832 schwere Sturmschäden an dem Gotteshaus. Aus dem Sommer 1911 waren die Zeitungen „Der Altmärker“ sowie das „Intelligenz- und Leseblatt“ vorhanden. „Die Arbeiten für den Dachreiter können nun richtig losgehen“, sagt Hornemann. Die gefundenen Dokumente werden noch ausgewertet.

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