Geld für Digital-Gardening, E-Commerce, E-Learning und die Zuckerhalle Goldbeck

Im Trend: Gärtnern per Handy

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Digital-Gardening ist vielfältig: Hier wird angezeigt, wann der Roboter den Rasen mähen muss. Neuer Trend: Eine App meldet, wann die Pflanzen im Garten wieder Wasser brauchen.

mei Stendal / Goldbeck. Für vier Projekte im Landkreis Stendal gibt es insgesamt 200 000 Euro aus dem Bundestopf „Land(auf)Schwung“: Neben der lange leerstehenden Zuckerhalle in Goldbeck, die für Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten ausgebaut werden soll, profitieren drei Vorhaben mit dem Schwerpunkt Digitalisierung von dem Geld.

Die alte Zuckerhalle in Goldbeck soll für Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten ausgebaut werden. Auch dafür gibt es Geld aus dem Bundesfördertopf „Land(auf)schwung“.

Eines davon befasst sich mit dem sogenannten E-Commerce, also dem Vertrieb von Bio-Lebensmitteln. Ein weiteres Projekt hat das Digital-Gardening auf dem Schirm. Dabei geht es um das Gärtnern mit dem Handy: Beispielsweise können Apps auf dem Smartphone beim Gießen der Pflanzen im Garten helfen. Sensoren im Beet erkennen, was die Pflanzen benötigen, und geben die Daten an das Smartphone weiter. Dieser neue Trend macht gerade bundesweit Schule. Das dritte Digital-Vorhaben ist das E-Learning (elektronisch unterstütztes Lernen) zum Thema Jagdrecht. Das wird insbesondere angehenden Weidfrauen und -männern eine große Hilfe sein.

Alle vier Ideen sollen noch in diesem Jahr umgesetzt werden. Damit ist dann auch das Budget des Fördertopfes „Land(auf)schwung“ komplett ausgeschöpft.

Insgesamt haben bisher 15 Projekte im Landkreis Stendal 1,5 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm erhalten, darunter die Umnutzung der Bademeisterwohnung als Radlerpension im Waldbad Seehausen, die Alte Schule Werben, die zu einem Biedermeier-Café umgebaut werden soll, sowie eine Musterwohnung, die das DRK in Stendal mit einem altersgerechten Assistenz-System ausstatten will.

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