Für die Ferien

75 Tonnen Sand in Stendal verteilt: Fitnessstudio richtet öffentliches Volleyballfeld ein

Fitnessstudioinhaber Thomas Kühn (l.) und Trainer Marcel Gernhardt stellen das spontan an der Erich-Weinert-Straße in Stendal eingerichtete Volleyballfeld vor.
+
Fitnessstudioinhaber Thomas Kühn (l.) und Trainer Marcel Gernhardt stellen das spontan an der Erich-Weinert-Straße in Stendal eingerichtete Volleyballfeld vor.

Stendal – Er wollte der Gesellschaft etwas zurückgeben, erklärt Thomas Kühn, Inhaber eines Fitnessstudios an der Ecke Erich-Weinert- und Wahrburger Straße in Stendal.

Obwohl seine Kunden für zwei Monate nicht bei ihm trainieren konnten, hätten sie überwiegend ihren Mitgliedsbeitrag gespendet.

Diese große Geste möchte er an die Bewohner der Stadt, zumindest ein wenig, zurückgeben und hat deshalb im Laufe der Woche auf seinem Gelände ein Beachvolleyballfeld eingerichtet. Dieses können Interessierte während der gesamten Sommerferien nutzen. Besonders gedacht sei es für die, die während der Urlaubszeit nicht wegfahren können.

Insgesamt 75 Tonnen Sand wurden dafür in einem 22 mal zwölf Meter messenden Gebiet auf dem Platz verteilt. Dabei musste nach den ersten 50 Tonnen nachbestellt werden – so gebe es aber auch genug Platz, für einen großzügigen Sandstreifen, damit sich niemand verletzt, wenn er aus dem Spielfeld springt. Auch die restlichen Arbeiten waren nicht ohne Weiteres zu erledigen. Damit alles sicher steht, werden noch weitere Erdnägel in den Platz eingeschlagen. So kann verhindert werden, dass das Netz zu unsicher befestigt ist. Zwischenzeitlich habe auch der Radlader, mit dem der Sand verteilt wurde, schlappgemacht, berichtet Kühn.

Das Spielfeld kann kostenfrei und ohne Anmeldung genutzt werden „Allerdings auf eigene Gefahr“, betont Kühn. Bei der Nutzung seien alle Interessierten dazu angehalten, Rücksicht aufeinander zu nehmen. Außerdem werde das gesamte Gelände des Fitnessstudios videoüberwacht. „Das gilt auch für das Volleyballfeld“, stellt der Inhaber klar. Entsprechende Schilder, die interessierte Volleyballspieler darauf hinweisen, sollen noch zur Sicherheit angebracht werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare