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Stendaler Stadtsee vermisst Toiletten und Hundeklos

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Von: Lisa Maria Krause

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Der Tiergarten-Kiosk von der Seeseite her. Gäste sitzen auf der Terasse. Im Vordergrund eine Bank und ein Mülleimer.
Gerade am Tiergarten-Kiosk fehlt es auf der Seite des Stadtsees an öffentlichen Toiletten. Auch fehlende Hundeklos und Müll sind wieder Thema im Stadtrat. © Lisa Maria Krause

Müll in der Stadt Stendal bleibt auch weiter Dauerthema. Längst steht nicht nur der Winckelmannplatz im Fokus, auch der Stadtsee wird mehr und mehr benannt.

Stendal - Es fehlt an Mülleimern, aber auch Toiletten – für Menschen und für Hunde – werden vermisst, wie ein Anwohner kürzlich im Stadtrat deutlich machte.

Der Stadtsee ist eigentlich das eine große Erholungsgebiet für Stendaler. Trotzdem fehlt das ein oder andere. Der Anwohner fragte nach öffentlichen Toiletten, besonders am Tiergarten. Inzwischen gibt es zwei Kioske am Stadtsee, aber keine öffentlichen Toiletten, wird bemängelt. „Daran muss sich etwas ändern.“ Immerhin: Laut Rücksprache mit dem Geschäftsführer des Tiergarten-Kiosks, René Nowak, erlaube dieser zumindest, dass ältere Gäste seine Toilette benutzen. Eine offizielle Lösung fehlt.

Im Stadtrat kam der Hinweis hinzu, dass es am Stadtsee, wo viele Stendaler mit ihren felligen Freunden Gassi gehen, auch an Hundetoiletten fehlt. Auch das ist an sich kein neues Thema im Stadtgebiet. Seit Jahren fehlt es nach Meinung der Bürger an der Kombination aus Tütenspender und Mülleimer. Obwohl Tütenspender allein weitaus preiswerter für die Stadt sind.

Dabei steigt – angestoßen von der Pandemie – die Hundepopulation in der Stadt immer weiter. Auch entlang der Uenglinger Straße gibt es weder Hundetoiletten noch Mülleimer, wie der Bürger informierte.

Den Bericht des Anwohners, dass er am Ostersonntag von Touristen auf den Schmutz am Winckelmannplatz angesprochen worden sei, nutzte Stadtratsvorsitzender Peter Sobotta (FSS/BfS) für einen Appell: Er habe das letzte Mal alle Stadträte zu einer Müllsammelaktion dort aufgerufen. Aber nur zwei seien gekommen.

„An dem Tag war so gut wie nichts dort.“ Am 10. April hätten es also gar nicht mehr Teilnehmer sein müssen. Dennoch: „Jeder muss sich selbst ein Bild machen. Es sieht nicht jeden Tag so aus.“

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