Waldkauzdame Rosalie hat neue Mitbewohner / Tiere noch ohne Namen

Tiergarten Stendal: Neues Käuzchengehege fertig

Drei Waldkäuzchen sitzen in einem Gehege.
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Die drei neuen Mitbewohner von Waldkauzdame Rosalie haben es sich bereits vor dem Geflügelpest-Vorfall im Tiergarten gemütlich machen können.
  • Stefan Hartmann
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Rund acht Monate hat es gedauert: Das Gehege von Waldkauzdame Rosalie ist fertig und ihre Mitbewohner eingezogen. 

Stendal – Waldkauzdame Rosalie lebt seit Kurzem in einer Wohngemeinschaft. Im vergangenen Jahr wurde der Neubau ihres Geheges im Tiergarten begonnen. Aufmerksame Besucher des Tiergartens konnten Anfang April bereits das neue Gehege mit den mittlerweile vier Waldkäuzchen erspähen. Nach dem kurzen Schrecken der Geflügelpest (AZ berichtete) kann jetzt Freude über ihre neue Unterkunft und die Mitbewohner aufkommen: Keines der getesteten Tiere ist mit der Geflügelpest infiziert – weshalb alle weiterleben dürfen.

Zugezogen sind die drei Neuankömmlinge aus dem nahen Tierpark Perleberg, wie Stadtsprecher Armin Fischbach auf AZ-Anfrage erklärt. Viel zu ihnen sagen, könne man jedoch noch nicht. Das jeweilige Geschlecht wurde noch nicht bestimmt und Namen haben sie, im Gegensatz zu Rosalie, noch nicht bekommen. „Rosalie erhielt ihren Namen durch eine Patenschaft. Auch für die drei neuen Käuzchen wird in Bälde eine Patenschaft möglich sein“, erläutert Fischbach dazu.

Der Öffentlichkeit vorgestellt wurden Abriss und Neubau Ende Juli 2020. Die seinerzeit angegebenen Kosten von 67 500 Euro, von denen 33 000 Euro von Lotto Toto beigesteuert wurden, sind nach Informationen des Stadtsprechers nicht überschritten worden. In den Gesamtkosten sind außerdem Verschönerungsarbeiten im Kapuzineräffchengehege und der Voliere für die Schnee-Eulen enthalten.

Mit Graffiti sind die Rückwände der Gehege und Volieren bunt gestaltet worden, um Besuchern und Tieren ein naturnähreres Bild zu vermitteln.

Wann die Öffentlichkeit wieder einen Blick auf die neuen Käuzchen und ihr Gehege werfen kann, ist derzeit aber noch ungeklärt. Auch wenn die Tiere allesamt negativ auf die Geflügelpest getestet wurden, ist der Zutritt in die beliebte Ausflugsstätte weiterhin nicht gewährt.

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