Untersuchungsergebnis steht weiterhin aus / Kiosk-Bau bisher nicht beeinträchtigt

Geflügelpest im Tiergarten Stendal: Proben von 20 Tieren entnommen

Eine Graugans am Stendaler Stadtsee
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Eine Graugans am Stendaler Stadtsee.
  • Stefan Hartmann
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Die Untersuchungsergebnisse lassen weiter auf sich warten.

Stendal – Neben der im Tiergarten tot aufgefundenen Graugans, die nicht aus der Einrichtung stammt, wurden am Mittwochnachmittag weitere 20 Proben von Enten, Hühnern und Fasanen entnommen, erklärt Stadtsprecher Armin Fischbach auf AZ-Nachfrage. Die Testergebnisse, ob diese auch mit der Geflügelpest infiziert sein könnten, stehe jedoch noch aus. Dementsprechend könnten auch keine Angaben zu gemacht werden, wie viele Tiere betroffen sind. Ob deswegen Tiere entnommen werden müssten, sei deshalb ebenso ungeklärt und hänge von der Entscheidung des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Landkreises Stendal ab, erläutert Fischbach die momentane Lage.

Für das Bauprojekt des neuen Tiergartenkiosks bedeuten die Ereignisse nach aktuellem Kenntnisstand jedoch keine weitere Verzögerung. Für die Festlegung weiterer Maßnahmen sei in diesem Fall nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse ebenfalls das Veterinäramt zuständig. Zum jetzigen Zeitpunkt sei der Tiergarten jedoch lediglich für den Besucherverkehr gesperrt, stellt Fischbach fest.

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