Bräuche und Sprache im Jugendclub im Fokus

Syrer schmücken den Baum

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Mit Eifer wurden auch die Weihnachtsbäume geschmückt.

Im MAD-Club, in dem überwiegend das Spielen und kulturelle Leben im Mittelpunkt stehen, hat jetzt auch das ernsthafte Lernen Einzug gehalten.

Von Montag bis Freitag wird ein Zimmer zum Unterrichtsraum umfunktioniert, wo sich seit einigen Tagen die Flüchtlinge um das Kennenlernen der deutschen Sprache in Wort und Schrift bemühen. „Es macht Spaß mit diesen Dreizehn, unter ihnen ein Arzt, ein Elektriker, Friseure, Handelsleute und andere Berufsschichten, zu arbeiten. Denn sie wissen, dass eine berufliche Perspektive nur mit dem Beherrschen der deutschen Sprache vorhanden ist“. Die „Schüler“ seien sehr diszipliniert und wissbegierig. Natürlich komme auch der Spaß dabei nicht zu kurz, meinte Lehrerin Heidi Schimmelpfennig.

Am Dienstag wurden die Unterrichtspausen genutzt, um dem deutschen Brauch folgend, die Räumlichkeiten des Clubs sowie die grünen Bäumchen mit Lichtern, Kugeln und Lametta weihnachtlich zu schmücken.

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