DRK-Ortsverein Stendal zieht positive Bilanz beim letzten Termin des Jahres

Ein Superjahr für die Blutspende

Martina Kunz spendet zum dritten Mal. Ihr Sohn Jan beobachtet dabei ganz genau, wie solche Blutspende eigentlich abläuft. Fotos (2): Pohlmann

Stendal. Nach wie vor ist der Slogan „Blut rettet Leben“ aktuell, denn trotz ständig verbesserter Medizintechnik, ist Blut ein Stoff, den man nicht künstlich herstellen kann. So steigt der Bedarf in den medizinischen Einrichtungen ständig.

Wenn die Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes aus Dessau mit ihrem Spezialfahrzeug nach Stendal kommen, wissen sie, dass sie sich auf das Team um Monika Brinckmann-Büttner vom Stendaler Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes mit ihren rund 19 ehrenamtlichen Mitstreiterinnen verlassen können. Jede von ihnen leistet jährlich etwa 100 Stunden im Dienste des Blutspendedienstes.

„Wir bieten im Jahr 24 Blutspendetermine an, von denen seit etwa fünf Jahren die meisten im Hildebrand-Gymnasium stattfinden, wobei aber auch Termine mit der Hochschule und der BBS vereinbart wurden. Wir können auf ein Superjahr 2012 zurückblicken, denn gegenüber dem vergangenen Jahr (2011), in dem 2259 Spender gekommen waren, konnten wir in diesem Jahr 2404 Spender und davon 401 Erstspender begrüßen“, berichtete die Organisatorin erfreut. Auch am letzten Spendentag, 28. Dezember, war das Interesse ungebrochen. Schon vor dem offiziellen Beginn standen die Spendenwilligen in Doppelreihen vor dem Einlass am Hildebrand-Gymnasium. So kam Bärbel Wachtel, die sich an diesem Tag um die Anmeldung kümmerte, beim Erfassen der Formalitäten von 81 Spendern und sieben Erstspendern doch ganz schön ins Schwitzen.

Zu den 18- bis 65- Jährigen, denen nach der ärztlichen Untersuchung ein halber Liter Blut entnommen wurde, gehörte auch Martina Kunz, die von ihrem Sohn Jan beobachtet wurde. „Ich spende heute das dritte Mal. Die Werbezettel im Briefkasten haben mich veranlasst, an dieser humanitären Aktion teilzunehmen“, erklärte die Spenderin auf der Pritsche. Während der gesamten Spendenzeit herrschte auch im Vorbereitungsraum rege Betriebsamkeit, wo die Helferinnen Simone Treutz, Madleen Beyermann, Conny Buschke und Christin Frensch Platten, Salate, Brötchen und Getränke zur Stärkung vorbereiteten. Zusätzlich wurden an diesem Tag auch heiße Würstchen mit Salat angeboten. „Am Jahresende möchte ich allen Spendern und den Helfern den Dank aussprechen und hoffen, dass diese Bereitschaft auch im kommenden Jahr vorhanden ist. Am 16. Januar erfolgt der Auftakt zur neuen Spendenaktion.“, erklärte Vorsitzende Monika Brinckmann-Büttner.

Von Klaus Pohlmann

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare