1. az-online.de
  2. Altmark
  3. Stendal

Sturm Zeynep fordert Stendaler Feuerwehr

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Marco Hertzfeld

Kommentare

Die Feuerwehr Stendal sperrt nach einem Sturmschaden den Gehweg vor einem leer stehenden Haus ab.
Abgesperrt: Stendals Feuerwehr ist zu einem leer stehenden Haus an der Bahnhofstraße geeilt. Teile von Dach und Fassade sollen sich gelöst und auf den Gehweg gefallen sein. © Marco Hertzfeld

Sturmtief Zeynep lässt den Feuerwehren im Landkreis Stendal kaum eine Atempause.

Erst fegte Ylenia übers Land, nun ist es Zeynep. Der Sturm hält die Feuerwehren im Landkreis Stendal auf Trab. Stendals Stadtwehrleiter Martin Jurga meldet am frühen Sonnabend (19. Februar 2022, Stand: 7.30 Uhr) schon einmal: seit Mittwochnacht 98 Einsätze, 59 Stunden im Einsatz. Die Befehlsstelle Stendal ist mit acht Personen in einer Zwölf-Stunden-Schicht besetzt. Die Ortswehren befinden sich allesamt in Alarm- oder Wachbereitschaft. „Aufgrund vieler Einsätze fand schon ein Personalaustausch in den Wehren Stendal und Uchtspringe statt“, lässt Jurga über Stadtsprecherin Susanne Hellmuth die AZ wissen.

Die Feuerwehr hat eine umgestürzte Pappel am Tiergarten in Stendal zerlegt.
Eine Pappel am Tiergarten in Stendal ist umgestürzt. Die Feuerwehr hat Stamm und Äste zerlegt. © Marco Hertzfeld

Die Art der Einsätze lasse sich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht genau auflisten. Überwiegend gehe es um umgestürzte Bäume. Es gab auch Dachschäden, gerissene Stromleitungen, umgekippte Maste, einen Verkehrsunfall. „Zum Glück gibt es keine Personenschäden und auch keine verletzten Feuerwehrleute im Einsatzgebiet der Hansestadt Stendal“, heißt es.

Stendals Oberbürgermeister Klaus Schmotz (CDU): „Für die umsichtige und lageorientierte Vorbereitung sowie Durchführung von Einsätzen während des Sturms danke ich den Leitungen und den Einsatzkräften der Wehren.“

Auch interessant

Kommentare