14 von 18 Hefegebäcke erhalten die Note „sehr gut“

Stollen in Stendal im „Stresstest“

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Gebäckfans kamen voll auf ihre Kosten.

Stendal – Zur bevorstehenden Adventszeit sowie dem Weihnachtsfest herrscht in den Backstuben der Innungsbäcker in der Altmark Hochbetrieb. Trotzdem nahmen sich neun Betriebe die Zeit um ihre Stollen von Michael Isensee testen zu lassen.

Dies geschah unter Beobachtung vieler Rolandstädter am Mittwochnachmittag im Modehaus Ramelow in Stendals Innenstadt.

Wie schmeckt der Stollen? Michael Isensee (l.) und Peter Flechtner beim Test.

18 Stollen, gefüllt mit Rosinen, Mandeln, Mohn, Nüssen, Cranberrys, umhüllt von Butter, Zucker, Eier, Mehl und verfeinert mit einer Geheimzutat, wurden erst vom Sachverständigen des Deutschen Brotinstituts Michael Isensee nach sechs Kriterien geprüft und anschließend vom zahlreichen Stendaler Publikum verkostet.

Obermeister Peter Flechtner leistete die Zuarbeit für den Prüfer und schnitt die Stollen in Probierstückchen. Bäckermeisterin Karin Beier lud auszubildende Bäcker sowie Bäckereifachverkäufer vom Stendaler Berufsschulzentrum ein. Sie knüpften den Kontakt zu den Besuchern, indem sie die Proben verteilten.

Die Palette reichte vom klassischen Butterstollen über den Nussstollen bis zu Kreationen mit Mohn. Nach den Kriterien Form/Aussehen, Oberfläche/Krustenbeschaffenheit, Lockerung/Krumenbild, Struktur/Elastizität, Geruch und Aroma bewertete der Fachmann die Proben. So erhielten von den 18 Stollen 14 das Prädikat „sehr gut“, drei wurden mit „gut“ prämiert, nur ein Stollen blieb ohne Prämierung. Seit 2011 findet die Stollenprüfung im Stendaler Modehaus statt. Tradition sei es auch den Erlös der Stendaler Tafel zu spenden. 360 Euro kamen so der Tafel zugute.

VON UTE KRUG

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