Stendals Revierleiter Wolfgang Gehrke steht geplanter Polizeireform positiv gegenüber

„Die Präsenz wird verbessert“

Könnte zur Polizeiinspektion werden: Das Stendaler Polizeirevier am Uchtewall 3.

Stendal/Magdeburg. Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) ist momentan als Reformbote unterwegs. Vergangenen Samstag versuchte er der Feuerwehr und den Kommunen das Projekt „Feuerwehr 2020“ in Stendal schmackhaft zu machen (die AZ berichtete), heute weilt er in Halle, um dort für seine Polizeireform zu werben.

Denn vor Ort in den Revieren und bei den Kommunen rumort es. Stahlknecht sucht deshalb das Gespräch mit den Betroffenen. Am Donnerstag, 4. April, in Magdeburg will er Landräten, Bürgermeistern, Revierleitern und Landespolitikern die Reform erläutern.

Wolfgang Gehrke

Denn die Polizeistruktur des Landes soll (wieder einmal) umgebaut werden. Das sogenannte „Modell A“ scheint die meisten Chancen zur Umsetzung zu haben. Erreicht werden soll damit, dass trotz sinkender Beamtenzahlen mehr Polizisten auf der Straße ihren Dienst tun. Zudem ist vorgesehen, die Verwaltung der Polizei in einem Präsidium in Halle unterzubringen. Vier Polizeiinspektionen (Stendal, Halle, Magdeburg und Dessau-Roßlau) sollen laut Plan die Ermittlungsarbeit aufeinander abstimmen. Inzwischen plädiert auch der Landesrechnungshof dafür, die drei Direktionen zu einem Polizeipräsidium zusammenzuführen.

Von Arno Zähringer

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