Oft seien es Diebstähle und Sachbeschädigungen

Stendals Polizei stellt Kriminalitätsstatistik vor: Mehr Intensivtäter

Blaulicht Polizei (Symbolbild).
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Blaulicht Polizei (Symbolbild).

Stendal – Das Polizeirevier Stendal hat seine Kriminalitätsstatistik für das vergangene Jahr vorgestellt.

Während insgesamt mit 6696 Straftaten 307 Fälle mehr (+ 4,8 Prozent) erfasst und bearbeitet wurden, ist die Zahl der bis 21-Jährigen, die straffällig geworden sind, allgemein gesunken.

Gleichzeitig hat die Menge der Intensivtäter unter Heranwachsenden und jungen Erwachsenen jedoch zugenommen. Während die Statistik von 2018 noch 784 Straftäter und vier Intensivtäter auflistete, waren es 2019 635 Reguläre aber dafür zehn Intensivtäter. Um in diese Kategorie zu fallen, muss eine Person innerhalb von zwölf Monaten mindestens neun Straftaten begehen.

Das klinge jedoch dramatischer, als es ist, wie Kriminalrat Bernd Jonschkowski erklärt. „Da sind auch einige mit mehreren Körperverletzungen dabei. Oft sind es aber Diebstähle und Sachbeschädigungen.“ Ein Sprayer, der in einer Nacht an verschiedenen Stellen Graffiti anbringt und so in kürzester Zeit mehrere Sachbeschädigungen begeht, sei nach dieser Definition ebenfalls ein Intensivtäter. sth.

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