Torsten Narr stellt sich neuer Aufgabe und blickt für die Altmark optimistisch in die Zukunft

Stendals Arbeitsagenturchef nimmt den Hut

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Torsten Narr verlässt die Stendaler Arbeitsagentur und stellt sich neuen Herausforderungen. Foto: Privat

Stendal – Torsten Narr übernahm zum 1. Dezember 2017 die Leitung der Agentur für Arbeit Stendal. Der gebürtige Thüringer hat zum 16. Dezember 2019 die Altmark verlassen und als Vorsitzender der Geschäftsführung nach Dessau-Roßlau-Wittenberg gewechselt.

Der Jahreswechsel ist für den Agenturchef Torsten Narr in diesem Jahr mit großen Veränderungen verbunden. „Rückblickend schaue ich auf zwei sehr wertvolle und ereignisreiche Jahre als Leiter der Agentur für Arbeit Stendal. Ich habe mit großartigen Partnern in den unterschiedlichsten Bereichen zusammenarbeiten dürfen, denen die Altmark und die dort lebenden Menschen am Herzen liegen, geeint durch das gemeinsame Ziel, für die Region etwas zu bewegen. In der Agentur für Arbeit wusste ich stets eine engagierte und offene Mitarbeiterschaft an meiner Seite. Nicht ganz so leicht fällt mir daher der Abschied. Auch wenn ich mich auf meine neue Aufgabe und berufliche Herausforderung freue, so werde ich die Region auch ein stückweit vermissen. In meiner Arbeit war es mir stets wichtig, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen in der Agentur einen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen arbeitsmarktlichen Herausforderungen und somit letztlich für die Region zu leisten“, erläutert Narr.

Dass bei einer sinkenden Arbeitslosigkeit die Herausforderungen nicht kleiner werden, zeigt ein Blick auf den aktuellen Arbeitsmarkt. Der strukturelle Wandel und die Veränderungen der Arbeitswelt in Verbindung mit dem demografischen Wandel und einem immer stärker aufkommenden Fachkräftebedarf gehen auch an dem Arbeitsmarkt der Altmark nicht spurlos vorbei und bleiben die dominierenden Themen.

„Um diesen Herausforderungen zu begegnen, war es für mich in einem partnerschaftlichen und kooperativen Agieren mit allen Beteiligten wichtig, Transparenz über die Chancen und Risiken des Arbeitsmarktes zu schaffen und mit Fokus auf einem guten und weiterentwickelten Beratungsangebot die gegebenen Unterstützungsmöglichkeiten der Arbeitsagentur aufzuzeigen. Ich gehe in der Gewissheit, dass die Kolleginnen und Kollegen der Agentur für Arbeit Stendal gemeinsam mit viel Tatkraft, Energie und Engagement die Herausforderungen des Arbeitsmarktes weiter meistern werden“, informiert Narr. Auch für die Altmark blickt Torsten Narr durchaus optimistisch in die Zukunft. Die stabile wirtschaftliche Lage hat die Arbeitslosenquote zuletzt auf 6,9 Prozent sinken lassen. Trotz einiger Unbekannten ist davon auszugehen, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Ausblick auf 2020 nicht wesentlich ändern werden.

„Die Altmark als Wirtschaftsraum hat viel zu bieten. Leider sind die wirtschaftlichen und kulturellen Vorzüge der Altmark noch nicht in dem vollen Maße über die Grenzen bekannt, wie es für die Region wichtig wäre. Ich wünsche der Altmark für die Zukunft alles erdenklich Gute“, so Narr abschließend.  red

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