Pandemie führt Unternehmerin an Kapazitätsgrenze

Stendalerin ausgebucht: Saipay näht sich fast die Finger wund

Textile Barrieren werden Saipay Kretz derzeit aus den Händen gerissen.
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Textile Barrieren werden Saipay Kretz derzeit aus den Händen gerissen.

Stendal – Die Corona-Maskenpflicht löst einen wahren Näh-Boom aus und lässt Nähmaschinen rattern – auch im kleinen Laden am Sperlingsberg. Inhaberin Saipay Kretz und ihr Team schneidern dort wie im Akkord Gesichtsschutzmasken.

Die Unternehmerin kommt mit der Produktion staatlich geforderter textiler Barrieren kaum nach und gerät zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen.

Sie sei bereits bis 5. Mai komplett ausgebucht, berichtet Kretz der AZ.

„Wir kommen nicht hinterher. Es gibt keinen Stoff mehr zu kaufen“ berichtet die Schneiderin. Stammkunden seien etwas besser dran, sie bekämen mit geänderter Ware ihre Masken, schildert die Nadel-Fee. Ihre Freundin hilft, Stoffe können auch mitgebracht werden, daraus werden gewünschte Nasen-Mundschutze. Nur zwei vorbestellte Exemplare hat sie beim AZ-Besuch vorrätig.  kr

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