Noch Hoffnung für Eisbahn / Hansestadt setzt auf Terminvereinbarungen

Stendaler Weihnachtsmarkt fällt ins Wasser

Weihnachtsmarkt in Stendal.
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Einen Weihnachtsmarkt auf dem Platz vor dem Stendaler Rathaus wird es im laufenden Jahr nicht geben.
  • Stefan Hartmann
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Der Stendaler Weihnachtmarkt muss abgesagt werden. Aber für die Eisbahn ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Stendal – Der Traum von Weihnachtszauber ist ausgeträumt. Die Hansestadt Stendal hat am frühen Mittwochnachmittag den Weihnachtsmarkt abgesagt. Bei der Eisbahn ist hingegen noch nicht das letzte Wort gesprochen.

Eigentlich hätte der Weihnachtsmarkt vom 9. bis 12. Dezember stattfinden sollen, informiert Stadtsprecherin Susanne Hellmuth aus dem Stendaler Rathaus. Das erarbeitete Hygienekonzept habe eine räumliche Entzerrung vorgesehen (die AZ berichtete). Mit weniger Ständen und größerem Abstand zwischen diesen hätte auf Zugangsbeschränkungen verzichtet werden sollen. Auch eine Bühne hätte es nicht geben sollen. Stattdessen hätte es per Beschallungsanlage weihnachtliche Musik und Lautsprecherdurchsagen zu den Hygieneregeln gegeben. Aber auch diese Vorsichtsmaßnahmen konnten den Weihnachtsmarkt nicht retten. Bessere Nachrichten gibt es zur Eisbahn: Noch würden Gespräche geführt, erklärt Hellmuth auf AZ-Nachfrage. Diese Frage werde voraussichtlich in den kommenden Tagen geklärt werden.

Nicht nur auf dem Rathausplatz gibt es eine Änderung: Auch hinter den Türen wird umgeplant: Nachdem die Kreisverwaltung bereits eine Terminvergabe angekündigt hatte (AZ berichtete), geht die Stadtverwaltung nun denselben Weg. Die Online-Terminvergabe ist unter https://termine.stendal.de zu erreichen. Die Terminnotwendigkeit tritt nach Informationen des Rathauses sofort in Kraft. Das Amt für Jugend, Sport und Soziales ist für Terminvereinbarungen auch unter Tel. (03931) 65 1600 zu erreichen. Das für Sport, Jugend- und Stadtteilmanagement unter 1602. Die Platzvergabe für Hort und Kita steht unter den Nummern 1614 beziehungsweise 1615 und 1616 zur Verfügung. Die Antragstellung bei der Wohngeldstelle kann komplett per E-Mail oder Post erfolgen. Wer bereits einen Wohngeldbescheid hat, findet darauf die notwendige E-Mail Adresse. Wer diese noch erfragen muss, erhält seine Informationen unter 1632. Bewohnerparkausweise werden grundsätzlich schriftlich an Hansestadt Stendal, Tiefbau, Moltkestraße 34-36, Stendal oder per E-Mail an bewohnerparkausweise@stendal.de beantragt.

Ohne Terminvereinbarung sind die Friedhofsverwaltung und das Ordnungsamt inklusive Standesamt und Einwohnermeldeamt zu den regulären Öffnungszeiten zu erreichen. Weitere Informationen zur Erreichbarkeit der Fachämter sind unter www.stendal.de zu finden.

Die Kreisverwaltung hat ihre Einschränkungen zum Besucherverkehr, die ab heute in Kraft treten, konkretisiert: Anliegen sind telefonisch oder per E-Mail an die unter www.landkreis-stendal.de/de/buergerservice.html zu findenden Kontaktdaten zu richten. In dringenden, nicht aufschiebbaren, persönlich zu klärenden Angelegenheiten können Termine zu den regulären Sprechzeiten vereinbart werden. Für Besucher der Kreisverwaltung gilt die 3G-Regelung.

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