Stendaler waren nicht einzuholen

Oberbürgermeister Klaus Schmotz beförderte Michael Geffers zum Bezirksbrandmeister.

pm Stendal. Sowohl bei den Männern als auch den Jugendlichen gab es einen Sieg im 1. Stadtausscheid.

Ganz schön ins Schwitzen kamen am Sonnabend die Blauröcke beim 1. Stendaler Stadtausscheid in der Disziplin Löschangriff nass, wofür besonders die hochsommerlichen Temperaturen und das Tragen der geforderten Schutzbekleidung sorgten. „Nach der Gebietsreform hat sich natürlich auch der zu betreuende Abschnitt erweitert. Da macht es sich erforderlich, einen Überblick über den Ausbildungsstand und die Fitness der Kameraden zu gewinnen und durch einen sportlichen Vergleich, die Kontakte unter den Wehren zu festigen und auszubauen“, nannte der Organisator Andreas Hörnke Gründe für diesen ersten Ausscheid. Gemeldet hatten neun Männer- und sieben Jugendmannschaften aus der Region, sodass sich ein Teil des Stendaler Flugplatzes in Borstel in ein großes Lager von Feuerwehrleuten verschiedener Altersklassen mit mitgeführter Fahrzeug- und Löschtechnik verwandelt hatte. Bevor die Schiedsrichter zum Wettkampf aufriefen, begrüßten Oberbürgermeister Klaus Schmotz und Kreisbrandmeister Dieter Bolle die Kameraden beim Eröffnungsappell und würdigten besonders die ehrenamtliche Einsatzbereitschaft der Wehrleute in den unterschiedlichsten Situationen.

In diesem Rahmen empfingen der Stadtwehrleiter Michael Geffers, der zum Bezirksbrandmeister ernannt und die Kameraden Thomas Adam und Friedhelm Kordes aus Uchtspringe, die mit der Feuerwehrspange geehrt wurden, besonderen Beifall. Anschließend hieß es dann nach der Auslosung, sich auf den sportlichen Wettkampf vorzubereiten, denn von den Nachwuchs- und Männermannschaften waren auf den 60 beziehungsweise 120 Meter langen Strecken Schnelligkeit, optimales Zusammenwirken und fachliches Können beispielsweise bei der Bedienung der TS-Motorpumpe oder beim Herstellen der Schlauchverbindungen gefragt, um schließlich ganz schnell mit dem Wasserstrahl den Kanister, als Ziel, zu treffen.

Bei den Männern klappte das bei den Stendalern am besten (21,66 Sekunden), die Borstel (21,96) und Döbbelin hinter sich ließen. Bei den Jugendlichen siegte Stendal vor Insel und Jarchau.

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