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Tiergarten: Indianerfest bekommt zweite Auflage

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Ein Kind schießt mit kleinen Pfeilen und Bogen auf einen Ring als Ziel.
Die Kinder können beim Indianerfest 2021 mit Pfeil und Bogen schießen, Pony reiten oder Goldnuggets suchen. Das und mehr wird für die Wiederauflage 2022 geplant. © Ute Krug

 Nach der Meinung von Anne-Katrin Schulze war das Indianerfest im vergangenen Jahr ein „sehr schöner Tag“. Die Leiterin des Tiergartens freute sich, die Idee umsetzen zu können, und so steht es außer Frage, dass es eine zweite Auflage geben wird.

Stendal - „Wir wollen noch einiges erweitern für 2022“, verspricht Schulze der AZ.

Geplant werde das Indianerfest erneut für die Sommerferien. Wann genau, darauf legt sich die Tiergarten-Leiterin noch nicht fest: „Wir wissen noch gar nicht, was das Jahr bringt.“ Die Unsicherheiten aufgrund der ständig sich verändernden Corona-Situation sprechen aus vielen ihrer Pläne. Auch beim Thema erstes Indianerfest kann Schulze ein Lied davon singen.

Ursprünglich sei ein Fest für den Kindertag am 1. Juni geplant gewesen. Aber dieser Termin hing in der Schwebe und konnte nicht umgesetzt werden. Das Indianerfest in den Sommerferien war ein Ersatz dafür. Der Tiergarten arbeitete dafür mit dem Stendaler Jugendzentrum MAD-Club zusammen, was laut Schulze gut klappte.

„Das Fest war für die Kinder speziell“, erklärt sie. Das Basteln, der Clown und verschiedenste Indianerspiele wie die Goldnugget-Suche seien gut angenommen worden. Es gab Indianerzelte und Ponyreiten. „Viele Familien sind in den Ferien nicht weggefahren.“ So erklärt sich Schulze, warum so viele sich über das Angebot freuten. Es kamen 2021 mehr Touristen in den Tiergarten, darunter auch Fremdsprachler. Andere Veranstaltungen mussten 2021 verschoben werden oder ausfallen.

So hätte zum Beispiel der 1. Mai, der übliche Tag der offenen Tür, den Tiergarten bezüglich Eintritt und Souvenirverkauf zurückgeworfen. Auch kommentierte Fütterungen dürfen bis jetzt nicht stattfinden. Ebenso ist es mit der geplanten Zoo-Pädagogik in Stendaler Schulen – Unterricht über heimische Tiere und die Umwelt. „Das fehlt einfach.“ Vieles sei zurückgeschmissen worden.

Wenn es denn erlaubt ist, will Schulze die inzwischen traditionellen Veranstaltungen wieder stattfinden lassen. Dazu gehören das Osterfest, der Saisonauftakt am 1. März und das Herbstfest. Ob die Führungen hinter die Kulissen des Tiergartens in den Winterferien Mitte Februar stattfinden können, ist noch nicht sicher.

„Ich weiß nicht, ob das umsetzbar ist“, sagt die Leiterin. Die letzten Führungen seien eine ganze Weile her und stellten üblicherweise Anschubfinanzierungen für das Jahr dar.

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