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Stendaler Rathaus zum Palindromtag 22.02.2022 aufwendig geschmückt

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Von: Stefan Hartmann

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Ein Brautpaar geht den geschmückten Gang im Stendaler Rathaus entlang.
Wladimir und Fabienne Roytberh sind das erste Paar, das am Palindromtag im Winterwunderland des Stendaler Rathauses vermählt wird. © Hartmann, Stefan

Die Hochzeit soll der schönste Tag des Lebens sein. Damit er nicht nur das, sondern neben dem Palindromdatum 22.02.2022 noch einmal unvergesslich bleibt, haben sich die Standesbeamten der Hansestadt Stendal etwas Besonderes einfallen lassen: Ihr Rathaus wurde in ein Winterwunderland verzaubert.  

Stendal – Ein märchenhaft winterliches Ambiente für eine unvergessliche Winterhochzeit hatte Stadtsprecherin Susanne Hellmuth bereits vorab für den Palindromtag, den 22.02.2022, versprochen. Während draußen das Wetter nicht ganz mitspielte, konnte sie für das Innere des hansestädtischen Rathauses Wort halten.

Die drei Standesbeamtinnen der Stadt, Birgit Missal, Sylke Obst und Silke Stoppok, hätten sich um alles gekümmert, erklärt Ordnungsamtsleiterin Mandy Heidemann. Unterstützt von dem Blumenladen am Birkenhagen wurde das Rathaus dann mit Blumen, Kerzen und Musik aus Aschenbrödel in einen Winterzauber gehüllt.

Die ersten, die am Dienstag das Winterambiente als Brautpaar zu Gesicht bekamen, waren Wladimir und Fabienne, die wenig später den gemeinsamen Nachnamen Roytberh tragen. Kennengelernt haben sich die beiden als sie noch in Berlin lebten. Fabienne, so erzählt die Standesbeamtin Obst deren Kennenlerngeschichte nach, suchte im November 2016 einen Spielgefährten für ihren neuen Welpen. Dabei traf sie auf Wladimir, der zufälligerweise dieselbe Rasse hatte. „Das erste Treffen war dann vor einem Baumarkt“, erzählt Obst weiter. Aus der Bekanntschaft wurde aber bald mehr, und 2018 zogen sie aus Berlin weg, um sich den Traum vom eigenen Haus im Landkreis Stendal in Groß Schwarzlosen zu erfüllen. Im Januar 2020 folgte der standesgemäße Antrag mit Kniefall und Ring im Urlaub in der Ukraine.

Der Termin 22.02.2022 war schnell ausgebucht – aber nicht komplett ausgenutzt worden. Eines der interessierten Paare hätte sich nicht mehr gemeldet. Deshalb kam es nur zu sieben Trauungen statt der zuvor gemeldeten acht, erklärt Ordnungsamtsleiterin Heidemann.

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