Kommune will Filetgrundstück durch Investor gezielt entwickeln lassen

Stendaler Parkplatz-Areal soll raus aus Sackgasse

Blick auf einen großen Teil des Parkplatzes. Die Stellflächen nahe Marktplatz und Rathaus nutzen nicht zuletzt Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Besucher Stendals.
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Blick auf einen großen Teil des Parkplatzes. Die Stellflächen nahe Marktplatz und Rathaus nutzen nicht zuletzt Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Besucher Stendals.

Stendal – Die Tage des Parkplatzes zwischen Deichstraße und Brüderstraße könnten gezählt sein. Eine „konzeptbezogene Ausschreibung“ endete am 21. August.

Die vorliegenden Angebote sollen im nicht-öffentlichen Teil des Liegenschaftsausschusses am Donnerstag eröffnet werden.

„Insofern kann ich noch keine weiterführenden Informationen mitteilen“, reagiert Stadtsprecher Armin Fischbach auf eine Presseanfrage erwartet zurückhaltend. Und natürlich seien bestimmte Angaben in solchen Fällen und zu diesem Zeitpunkt sowieso auch prinzipiell nicht für die Öffentlichkeit gedacht.

Die Stadt sucht einen Investor. Das Grundstück macht momentan einen eher unschönen Eindruck, ist gut 2200 Quadratmeter groß und befindet sich in bester Lage. Versuche, es an den Mann oder die Frau zu bringen, scheiterten bislang. Interessenten gab es in der Vergangenheit einige, unter anderem war von einem Parkhaus oder Parkdeck die Rede. Mit diesen oder ähnlichen Plänen könnte sich die Stadt vermutlich weiterhin anfreunden, auch eine Wohnbebauung mit Tiefgarage scheint möglich (die AZ berichtete). Letzten Ende dürfte es tatsächlich auf das beste Konzept ankommen.

An die 70 Fahrzeuge können auf dem Areal nahe dem Marktplatz derzeit parken. Immer wieder einmal wird der Ruf nach mehr Stellplätzen im Zentrum laut. „Innerhalb der Altstadt ist kein weiterer Ausbau von öffentlichen Stellplatzanlagen geplant, denn auch hier ist unser Ziel eine weitestgehende Verkehrsberuhigung der Altstadt“, heißt es dazu aktuell aus dem Rathaus. Erste Überlegungen gebe es lediglich für den Bereich Nordwall ein Stück weiter weg, dort könnte vielleicht irgendwann ein Parkdeck entstehen. Spruchreif sei das aber nicht, unterstreicht Fischbach dick. tz

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