Vorübergehend nur noch dringliche Operationen und Behandlungen

Im Stendaler Johanniter-Krankenhaus: „Situation ist angespannt, aber unter Kontrolle“

Stendal – Das Johanniter-Krankenhaus in Stendal ist auf die steigenden Corona-Infektionszahlen im Landkreis eingestellt, berichtet Claudia Klupsch, Öffentlichkeitsarbeit, in einer Pressemitteilung.

Patienten, die im Johanniter-Krankenhaus stationär aufgenommen werden, erhalten einen COVID-19-Test. Aufgrund der steigenden Fallzahlen in der Region und der daraus resultierenden Erwartung weiterer an COVID-19 erkrankter Patienten, die stationär aufgenommen werden müssen, wird nun neben der bisherigen Infektionsstation eine weitere Station mit zusätzlichen Behandlungskapazitäten und Ressourcen eingerichtet.

„Wir können weiterhin intensivmedizinische Betreuung vorhalten“, so Dr. Sebastian Klemstein, Chefarzt der Intensivmedizin. „Die Situation ist angespannt, aber unter Kontrolle“, ergänzt Krankenhausdirektor Michael Schmidt. „Das oberste Ziel unseres Krankenhauses ist, die medizinisch notwendige Versorgung der Bevölkerung aufrecht zu erhalten. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich die Krankenhausleitung dazu entschlossen, vorübergehend nur noch dringliche Operationen und Behandlungen durchführen zu lassen. Für Notfälle steht unser Krankenhaus selbstverständlich jedem Patienten zur Verfügung“, erläutert Prof. Jörg Fahlke, Ärztlicher Direktor. Es gelten strenge Hygieneregeln und seit Dezember ein Besuchsverbot. (sth/pm)

Rubriklistenbild: © picture alliance / Georg Wendt/d

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