Kellerbereich von Haus 3 soll auch Platz für Kultur bieten / Ausbaukosten noch offen

Stendaler Hochschule richtet Duschen für ihre Sportler ein

Nahe dem Haus 3 der Hochschule gibt es Fitnesselemente wie dieses.
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Nahe dem Haus 3 der Hochschule gibt es Fitnesselemente wie dieses.

Stendal – Es sind nicht mehr die Millionen Euro, die Land und lokale Unterstützer in die Hochschule in Stendal stecken müssen. Die früheren Kasernengebäude an der Osterburger Straße seien saniert, der Campus erziele bei bundesweiten Umfragen unter Studenten Bestnoten.

„Es geht derzeit mehr um wichtige kleinere Vorhaben“, sagt Prorektor Prof. Dr. Volker Wiedemer der AZ. Der komplexe Kellerbereich unter Haus 3 soll ausgebaut werden. Duschen und Sanitäranlagen werden eingerichtet, gleich hinter dem Gebäude befinden sich mehrere Sportanlagen des Standortes.

Ein größerer Aufenthaltsraum soll ebenfalls geschaffen werden. Lehrbeauftragte könnten den Platz nutzen. Der Prorektor denkt auch an Veranstaltungen wie Poetry-Slams, literarische Wettbewerbe, die dort stattfinden könnten. Die Fenster sollen vergrößert und weiter nach unten gezogen werden, damit möglichst viel Tageslicht die Räume erreicht. Bislang ist im Keller vor allem ein Museum zur Geschichte des Geländes untergebracht. Der Bereich vor dem Gebäude soll weiter gestaltet werden, damit auch dort bei gutem Wetter zum Beispiel Poetry-Slam über die Bühne gehen kann.

Wann das Vorhaben umgesetzt wird und was es kostet, kann der Professor noch nicht sagen. Das Projekt befindet sich in der Bauplanung. Der 48-Jährige ist seit April 2018 Prorektor in Stendal. Der Campus überzeuge bereits durch eine „unverwechselbare Atmosphäre“. Der zentrale Platz, reichlich Grün, Sonnensegel, verschiedene Sitzgelegenheiten ... Gerade in der wärmeren Jahreszeit spiele sich studentisches Leben auch viel draußen ab. Prof. Dr. Wiedemer stammt aus Baden-Württemberg und lehrt seit 2012/13 an der Hochschule Magdeburg-Stendal.

VON MARCO HERTZFELD

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