„Eröffnung zum Weihnachtsmarkt bewährt“

Stendaler Eisbahn trotzt den milden Temperaturen

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Ausfälle der Eisbahn wegen zu warmer Temperaturen hat es in dieser Saison noch nicht gegeben. In den beiden Wintern zuvor habe die Bahn aber aber manchmal still gestanden, berichtet Pressesprecher Philipp Krüger.

Stendal – Sechs Grad wurden für Donnerstag gemeldet. An Frost, geschweige denn eine weiße Winterlandschaft ist bei diesen Temperaturen kaum zu denken. Die Eisbahn auf dem Winckelmannplatz gibt es in der Rolandstadt trotz Plusgraden seit dem 13. Dezember.

Ausfälle seien dem Betreiber, der Stadt Stendal, in dieser Saison bislang erspart geblieben, berichtet Pressesprecher Philipp Krüger auf AZ-Anfrage.

Trotz milder Temperaturen könne der Betrieb der Eisbahn aufrecht erhalten werden. Eingestellt werden müsse dieser erst, „wenn sich die Außentemperaturen über einen längeren Zeitraum über acht Grad befinden“, informiert Krüger weiter.

In den letzten Jahren sei die Stadt nicht ganz so glücklich gewesen. Da habe die Bahn tatsächlich aufgrund zu warmer Temperaturen für einzelne Tage auf Eis gelegt werden müssen. Im Durchschnitt sei die Eisschicht etwa 10 Zentimeter dick, weiß Krüger zu berichten. Nachts, wenn die Temperaturen fallen würden, könne sie sich „erholen“. „Somit ist 8 Grad nur ein Mittelwert, der einen längeren Zeitraum nicht überschritten werden sollte, damit sich das Eis erholen kann“, erklärt der Stadtsprecher.

Den Startschuss für den Schlitterspaß statt im Dezember ins neue Jahr zu verschieben daran habe die Stadt bislang nicht gedacht, berichtet der Pressevertreter. „Die Eröffnung zum Weihnachtsmarkt hat sich bewährt und ist gut von den Besuchern angenommen worden.“

Inzwischen ist knapp die Hälfte der Zeit, in der die Eisbahn auf dem Winckelmannplatz aufgebaut ist, um. Mehr als 6400 Besucher haben in dieser Saison bereits die Schlittschuhe festgeschnürt und sich auf die Bahn gewagt, kann die Stadt berichten. Im Winter 2017/18 hingegen hat es über den gesamten Zeitraum von Mitte Dezember bis Mitte Februar etwa 9200 Menschen auf die Eisbahn gezogen.

In der Eröffnungssaison im Winter zuvor seien mehr als 11.300 Besucher gezählt worden, informiert Krüger. Auch außerhalb der Öffnungszeiten sei ein Besuch von Schulklassen oder Kindergärten möglich. „Jedoch wurde das in diesem Jahr eher weniger genutzt“, teilt der Stendaler Pressesprecher auf Anfrage der Altmark-Zeitung mit.

Noch bis zum 17. Februar können Kufenflitzer die Gunst der Stunde nutzen und auf dem Eis die eine oder andere Pirouette drehen.

VON LAURA KÜHN

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